Ulla Hornemann erhält Verdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Wesel
Ulla Hornemann ist mit einer der höchsten Auszeichnungen Deutschlands für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik, Kultur und gemeinnützigen Arbeit geehrt worden. Am 13. März 2026 erhielt sie das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt ihren langjährigen Einsatz für Wesel und seine Bürgerinnen und Bürger in vielfältigen Funktionen.
Hornemanns öffentliches Wirken begann 1983, als sie erstmals in den Stadtrat von Wesel einzog. Seither ist sie ein aktives Mitglied geblieben und brachte ihre Erfahrung in verschiedene Ausschüsse ein. Derzeit leitet sie den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Sicherheit und Verkehr. Ihr Schaffen war stets darauf ausgerichtet, bedürftigen Menschen zu helfen – ein Prinzip, das ihr bürgerliches Engagement prägt.
Über die Kommunalpolitik hinaus übernahm sie Schlüsselpositionen in kulturellen und sozialen Organisationen. Seit 1996 ist sie Präsidentin des Närrischen Parlaments Wesel und verantwortet die größte Karnevalssitzung der Stadt – ein bedeutendes kulturelles Ereignis. 2017 übernahm sie das Amt der Schatzmeisterin im Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel und fördert seither den interreligiösen Dialog und demokratische Werte.
Ihr Engagement erstreckt sich auch auf den Sport und das Justizwesen. Seit 1965 ist sie Mitglied beim Badminton Club Wesel Rot-Weiss e.V., wo sie Turniere mitorganisierte und verschiedene Funktionen im Verein ausübte. Von 2005 bis 2008 wirkte sie zudem als ehrenamtliche Richterin am Landgericht Duisburg. 2022 wurde ihr für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
Politisch ist Hornemann seit 49 Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Innerhalb der Partei übernahm sie zahlreiche Aufgaben und prägte so maßgeblich das öffentliche Leben in Wesel.
Das Verdienstkreuz am Bande würdigt offiziell Hornemanns lebenslanges Engagement für das Gemeinwohl. Ihre Tätigkeiten in Politik, Kultur und gemeinnützigen Organisationen haben Wesel nachhaltig geprägt. Die Auszeichnung spiegelt ihre anhaltenden Bemühungen in der kommunalen Verwaltung, der ehrenamtlichen Arbeit und der Förderung des sozialen Zusammenhalts wider.






