29 March 2026, 00:29

Tommi Piper, die Stimme von Alf, kämpft mit Armut und sucht Hilfe bei der Tafel

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Tommi Piper, die Stimme von Alf, kämpft mit Armut und sucht Hilfe bei der Tafel

Synchronsprecher Tommi Piper, bekannt als Stimme von Alf, besucht erstmals eine Tafel

Der 84-jährige Synchronsprecher und Schauspieler Tommi Piper, der vor allem durch seine Rolle als Alf Berühmtheit erlangte, hat erstmals eine Tafel in Oberschleißheim aufgesucht. Piper, der in den letzten Jahren zunehmend mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, wurde dort herzlich empfangen. Seine Karriere als Schauspieler und Synchronsprecher ist ins Stocken geraten, sodass er kaum noch über die Runden kommt.

In seiner langjährigen Laufbahn wirkte Piper in über 150 Film- und Fernsehproduktionen mit. Er lieh seine Stimme unter anderem den Werken Rumble: Winnie rockt die Monster-Liga, Darby and the Dead sowie Die letzte Vorstellung. Doch die Aufträge blieben aus, weshalb er nun auf Unterstützung angewiesen ist.

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Begleitet von seiner Putzfrau, einer ukrainischen Geflüchteten, die ihn seit einiger Zeit unterstützt, erschien er in der Tafel. Die Mitarbeiter empfingen ihn freundlich und überreichten ihm Lebensmittel, wofür er sich sichtlich gerührt zeigte. Trotz seiner prekären Lage ist Piper dankbar, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben: Sein Sohn besitzt das Haus, und Piper übernimmt lediglich die Nebenkosten.

Neben den finanziellen Sorgen macht sich Piper auch Gedanken über seine Zukunft. Angesichts seines Alters zieht er einen Umzug in ein betreutes Wohnen in Betracht, da er nicht weiß, wie lange er noch allein zurechtkommt. Parallel arbeitet er an seiner Autobiografie mit dem Titel Ja, ich war Alf, die er gemeinsam mit dem Co-Autor Johannes Maria Brunner verfasst. Bisher haben jedoch 40 Verlage das Manuskript abgelehnt.

Pipers Besuch bei der Tafel unterstreicht die Herausforderungen, vor denen er heute steht. Offen spricht er über seine Nöte und zeigt sich dankbar für die Hilfe, die ihm entgegengebracht wird. An dem Buchprojekt hält er weiterhin fest – auch wenn die Suche nach einem Verlag sich als schwierig erweist.

Quelle