26 January 2026, 23:09

Thyssenkrupp setzt mit Wasserstoff-Stahlwerk auf radikale Dekarbonisierung

Eine Abbildung einer Wasseraufbereitungsanlage mit chinesischen Schriftzeichen, die eine Pumpe, einen Kompressor und ein Steuerpult zeigt und das System sowie seine Verbindungen im Detail beschreibt.

Thyssenkrupp setzt mit Wasserstoff-Stahlwerk auf radikale Dekarbonisierung

Thyssenkrupp wird erneut als weltweit führendes Unternehmen im Klimaschutz ausgezeichnet

Zum zehnten Mal in Folge hat es Thyssenkrupp auf die internationale Climate A-List geschafft – eine Anerkennung für seine Spitzenposition im Kampf gegen den Klimawandel. Ein zentrales Vorhaben ist aktuell ein wasserstofffähiges Stahlwerk in Duisburg, das die CO₂-Emissionen in der Produktion deutlich senken soll.

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Das Unternehmen setzt im Rahmen seiner Dekarbonisierungsstrategie stark auf "grünen Stahl". Eine neue Direktreduktionsanlage in Duisburg wird künftig Wasserstoff statt Kohle nutzen – ein entscheidender Schritt hin zu einer klimafreundlicheren Stahlherstellung. Damit verfolgt Thyssenkrupp das Ziel, nicht nur die eigenen Emissionen zu reduzieren, sondern auch denen seiner Kunden den Übergang zu erleichtern.

Unternehmenschef Miguel López betont, dass Klimaschutz mittlerweile im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie stehe. Die Sparte Decarbon Technologies treibt diese Ausrichtung voran, indem sie industrielle Lösungen entwickelt – von Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff über klimaneutrales Ammoniak bis hin zu CO₂-Abscheidungstechnologien. Diese Innovationen sollen helfen, die Schwerindustrie nachhaltiger zu gestalten.

Transparenz bleibt für Thyssenkrupp ein zentrales Anliegen. Ilse Henne, im Vorstand für Nachhaltigkeit zuständig, unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Daten und Berichterstattung. Dieser Ansatz stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und Behörden, während das Unternehmen seine Fortschritte bei den Klimazielen dokumentiert.

Das neue wasserstofffähige Werk in Duisburg wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Emissionen in der Stahlproduktion zu verringern. Mit einer Jahrzehntelangen Präsenz auf der Climate A-List baut Thyssenkrupp seine grünen Technologien weiter aus. Die Anstrengungen des Konzerns zeigen ein langfristiges Engagement für messbare Dekarbonisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.