Thomas A. Herrig begeistert im Literaturcafé mit Geschichten und Debütroman
Angelo ReuterThomas A. Herrig begeistert im Literaturcafé mit Geschichten und Debütroman
Der Autor Thomas A. Herrig besuchte kürzlich das Theater Mittelrhein im Rahmen einer literarischen Veranstaltung, die vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in der Gewerkschaft ver.di organisiert wurde. Der Abend, Teil der Reihe Literaturcafé, präsentierte zwei unterschiedliche Facetten seines Schaffens – heilsame Erzählungen sowie seinen kommenden Debütroman Das Umschreiben eines Lebens.
Herrig eröffnete die veranstaltungen heute mit Lesungen aus seiner Sammlung Der Ruf der zufriedenen Katze. Das Buch umfasst 28 Kurzgeschichten, die jeweils japanischen Charme mit magischen, absurden oder tiefgründigen Wendungen verbinden. Pianist Charles Herrig begleitete die Lesung mit einem live gespielten musikalischen Rahmen, der Jazz-, Klassik- und Popmelodien zu einem harmonischen Ganzen verflocht.
Im Anschluss lag der Fokus auf Auszügen aus Das Umschreiben eines Lebens, Herrigs Debütroman, der im Frühjahr im Münster Verlag Zürich erscheinen wird. Die Geschichte erzählt eine kreative Reise durch Medien, Theater und Wissenschaft und lotet die Suche nach einem wahren Lebenssinn aus. Herrig verriet, dass sein Aufenthalt als Writer-in-Residence in Gotha das Buch inspiriert habe – trotz anfänglicher Zweifel am Projekt.
Bevor der Abend endete, kündigten die abendzeitung eine weitere Lesung mit Herrig im Theater Mittelrhein an, die für den 27. September 2026 geplant ist.
Die Veranstaltung unterstrich Herrigs Vielseitigkeit – von heiteren Heilungsgeschichten bis hin zu nachdenklicher Belletristik. Sein Debütroman, der im nächsten Frühjahr erscheint, markiert seinen ersten großen Einstieg in die Langform. Das Publikum darf sich in den kommenden Jahren auf weitere veranstaltungen heute im Rahmen der Literaturcafé-Reihe freuen.






