14 January 2026, 19:00

Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie starten mit gegensätzlichen Forderungen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung der Union Works in Baltimore, Maryland, mit mehreren Gebäuden, Bäumen und Rauch im Hintergrund sowie Text unten.

Regionale Tarifverhandlungen in der Chemiebranche beginnen in Düsseldorf - Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie starten mit gegensätzlichen Forderungen

Tarifverhandlungen für die deutsche Chemieindustrie starten diesen Mittwoch in Düsseldorf. Die Gespräche betreffen rund 585.000 Beschäftigte in etwa 1.700 Unternehmen. Beide Seiten bereiten sich auf Verhandlungen vor, die Löhne und Arbeitsplatzsicherheit für die kommenden Jahre prägen könnten.

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) setzt sich für höhere Löhne und stärkere Jobgarantien ein. Die Arbeitgeber, vertreten durch den Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC), fordern stattdessen einen Lohnstopp. Bisher haben beide Seiten keine konkreten Zahlen für Lohnerhöhungen genannt.

Die Verhandlungen beginnen im Tarifbezirk Nordrhein, bevor sie in den folgenden Tagen auf andere Regionen ausgeweitet werden. Lokale Ausschüsse werden sich mit Entgeltgruppen und Ausbildungsvergütungen befassen – entsprechend der üblichen Praxis, Verhandlungen auf regionaler Ebene zu eröffnen. Der aktuelle Tarifvertrag gilt bis zum 28. Februar 2026.

Das Ergebnis dieser Gespräche wird Hunderttausende Beschäftigte in der chemischen und pharmazeutischen Industrie betreffen. Nun müssen Gewerkschaften und Arbeitgeber einen Kompromiss bei Löhnen und Arbeitsplatzsicherheit finden. Die Verhandlungen könnten auch für andere Industriezweige in Deutschland richtungsweisend sein.

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