Wiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt nach Umweltverdacht Arbeit wieder auf
Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach einer vorübergehenden Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Die Pause war aufgrund von Befürchtungen über mögliche illegale Ablagerungen von belastetem Boden verhängt worden. Nach einer gründlichen Prüfung haben die Behörden die Stelle nun für die Verfüllung freigegeben.
Die Förderung im Tagebau war Anfang dieses Jahres ausgesetzt worden, nachdem der Verdacht auf unerlaubte Bodenentsorgung aufgekommen war. Experten stuften die Kontamination später als gering ein; es gab keine Beweise dafür, dass Fremdmaterial abgelagert worden war. Dennoch prüft die Zentrale Sonderstaatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund den Fall weiterhin.
Die Bezirksregierung Arnsberg genehmigte die Wiederaufnahme der Verfüllungsarbeiten nach monatelangen Ermittlungen. Beamte wiesen darauf hin, dass zufällige Bodenproben aufgrund der immensen Größe des Tagebaus unwirksam wären. Um künftige Risiken zu vermeiden, wird nun ein Grundwassermonitoringsystem installiert, das frühzeitig Kontaminationen erkennt.
Solange die laufenden Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse bringen, sind keine weiteren Maßnahmen geplant. Der Tagebau hat den Betrieb unter verschärfter Aufsicht wieder aufgenommen. Das Grundwassermonitoring soll helfen, mögliche Probleme schnell zu identifizieren. Die Behörden werden sich weiterhin auf die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft stützen, bevor über zusätzliche Schritte entschieden wird.






