27 December 2025, 05:26

Streit um Habeck-Doku: 270.000 Euro Steuergeld für „einseitigen Personenkult“

Ein Auto mit darunter editierten Textzitaten.

Streit um Habeck-Doku: 270.000 Euro Steuergeld für „einseitigen Personenkult“

Ein neuer Dokumentarfilm über den ehemaligen deutschen Vizekanzler Robert Habeck hat scharfe Kritik ausgelöst. Der unter dem Titel "Jetzt. Wohin?" veröffentlichte Film erhielt über 270.000 Euro an öffentlichen Fördergeldern und nährt damit Vorwürfe der Vetternwirtschaft im deutschen Filmsubventionssystem. Kritiker aus dem rechten politischen Spektrum bezeichnen das Projekt als einen "Personenkult auf Steuerzahlerkosten".

Der Dokumentarfilm begleitet Habecks Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025 sowie seinen anschließenden politischen Niedergang. Unter der Regie von Lars Jessen wurde das Projekt von mehreren öffentlichen Institutionen unterstützt, darunter die Film- und Medienstiftung NRW, der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) und die Filmförderungsanstalt (FFA). Die Gesamtfördersumme belief sich auf 270.793,95 Euro.

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Habeck selbst erhielt für seine Mitwirkung keine Vergütung. Dennoch hat die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln Empörung ausgelöst – vor allem bei rechtspopulistischen Kommentatoren. Diese argumentieren, Steuergelder dürften nicht für eine ihrer Meinung nach einseitige Darstellung einer Grünen-Politikerin ausgegeben werden. Der Film feierte am 7. Dezember 2025 seine Kinopremiere. Der bereits veröffentlichte Trailer wurde auf YouTube bereits über 20.000 Mal aufgerufen.

Die Debatte wirft einmal mehr Fragen zur Transparenz im deutschen Filmfördersystem auf. Die Veröffentlichung des Dokumentarfilms fällt in eine Phase verstärkter Prüfung, wie öffentliche Gelder an politisch geprägte Projekte vergeben werden. Bisher haben sich die beteiligten Förderinstitutionen nicht weiter geäußert.