Sternsinger bringen Hoffnung und Segen ins Dormagener Rathaus
Sternsinger empfangen im Dormagener Rathaus an Heilig Dreikönig
Am 6. Januar 2026, dem Tag der Heiligen Drei Könige, begrüßte das Dormagener Rathaus eine Gruppe junger Sternsinger. Als Kasper, Melchior und Balthasar gekleidet, trafen die Kinder in traditionellen Gewändern mit einem Stern ein und verbreiteten eine Botschaft der Hoffnung. Ihr Besuch markierte den Auftakt einer Kampagne gegen Kinderarbeit unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsingen statt Kinderarbeit“.
Bürgermeister Erik Lierenfeld empfing die Sänger am Eingang des neu errichteten Rathauses. Die Kinder, die sich aus örtlichen Pfarr- und Jugendgruppen zusammensetzten, schrieben den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) über den Türsturz. Anton, Emma, Greta, Friederike und Lucas führten die Zeremonie an und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder weltweit.
Lierenfeld dankte der Gruppe für ihr Engagement. Gleichzeitig betonte er Dormagens anhaltende Bemühungen zur Förderung junger Menschen, darunter die Auszeichnung als kinderfreundliche Kommune seit 2020. Erst kürzlich hatte die Stadt im Beethovenpark einen „Pfad der Kinderrechte“ als Lernweg eröffnet – ein weiteres Zeichen für ihr Engagement in Bildung und Teilhabe. Der Bürgermeister unterstrich die Bedeutung sicherer und fördernder Umfelder für die Entwicklung von Kindern. Er verwies darauf, dass lokale Politiken Jugendliche nun aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden, um ihre Stimmen in Gemeinschaftsprojekten Gehör zu verschaffen.
Der Besuch der Sternsinger unterstrich Dormagens Fokus auf das Wohl von Kindern – sowohl vor Ort als auch global. Ihre Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit wird das ganze Jahr über fortgesetzt und durch Spenden während der Sternsingeraktion unterstützt. Mit Initiativen wie dem Lernpfad oder der partizipativen Politikarbeit will die Stadt aus diesen Anstrengungen nachhaltige Veränderungen machen.






