30 January 2026, 07:19

SPD Rhein-Berg ruft 2026 zum aktiven Kampf für Demokratie und Zusammenhalt auf

Ein Plakat mit den Worten "Gesellschaft heute für Frieden, Fortschritt & Humanität" in fetter, schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, umrandet von einem hellgelben Rahmen und begleitet von einer bunten Illustration einer Person mit ausgebreiteten Armen.

SPD Rhein-Berg ruft 2026 zum aktiven Kampf für Demokratie und Zusammenhalt auf

Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg hat sich mit Nachdruck gegen den Aufstieg des rechtsextremen Gedankenguts in Deutschland positioniert. Bei seiner Neujahrsveranstaltung warnten lokale Führungskräfte und Künstler vor der wachsenden Akzeptanz spalterischer Politik. Die Redner betonten, wie wichtig im Jahr 2026 der aktive Einsatz für Demokratie, Zusammenhalt und kritisches Denken sei.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der pointierte und zum Nachdenken anregende Auftritt des Dichters und Performers Luca Swieter. In seinem Beitrag stellte er sich gegen vereinfachende Lösungsansätze für komplexe demokratische Herausforderungen. Mit Scharfsinn und Klarheit unterstrich er, wie entscheidend Mut, Einheit und eigenständiges Denken für den Erhalt demokratischer Werte sind.

Die Kreisvorsitzende der SPD, Lindh, griff diese Sorgen in ihrer Rede auf. Sie warnte davor, dass rechtsextremes Gedankengut zunehmend verharmlost werde – Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und Lügen fänden immer mehr gesellschaftliche Akzeptanz. "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird", erklärte sie nachdrücklich.

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Lindh kritisierte zudem rechtsextreme Gruppen dafür, den Patriotismus-Begriff zu verzerren und Vielfalt abzulehnen. Die AfD bezeichnete sie als eine Partei, die gezielt Desinformation streue, Verbindungen zu undemokratischen Netzwerken knüpfe und Sympathien für autoritäre Regime hege. Solchen Kräften entgegenzutreten, dürfe niemals eine Frage politischer Taktik sein, betonte sie.

Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg bekräftigte sein Bekenntnis zum Verfassungspatriotismus und zu einer offenen, inklusiven Gesellschaft. In einer veröffentlichten Erklärung versprachen die Mitglieder, sich im kommenden Jahr nicht nur für den Erhalt, sondern für die aktive Stärkung der Demokratie einzusetzen – durch Solidarität und gesellschaftliches Engagement.

Die Veranstaltung unterstrich die klare Haltung der SPD gegen die Normalisierung rechtsextremer Positionen im Jahr 2026. Sowohl Politiker als auch Künstler riefen zu Wachsamkeit, kritischer Debatte und gemeinsamem Handeln auf. Ihre Botschaft war eindeutig: Demokratie zu verteidigen erfordert mehr als Widerstand – es verlangt dauerhaftes Engagement und eine geschlossene Front.