Solingen stockt Budget für Feste und Großveranstaltungen 2026 auf
Solingen plant zusätzliche Mittel für Feste und Großveranstaltungen 2026
Die Stadt Solingen hat angekündigt, im Jahr 2026 extra Gelder für Feste und große öffentliche Veranstaltungen bereitzustellen. Mit bis zu 300.000 Euro aus dem Haushalt will die Kommune die finanzielle Belastung der Veranstalter verringern. Es ist das zweite Jahr in Folge, dass über die reguläre Eventförderung hinaus zusätzliche Mittel eingeplant werden.
Von der geplanten Förderung profitieren sollen bekannte lokale Veranstaltungen wie der Rosenmontagszug, das Gräfrather Marktfest, das Dürpelfest, die Klingenpride, "Echt Scharf Solingen", der Zöppkesmarkt und die Walder Theatertage. Die Organisatoren können die Zuschüsse für notwendige Ausgaben nutzen – etwa für Sicherheit, Abfallentsorgung oder den Aufbau und Abbau von Straßenmöblierung.
Normalerweise erhalten Veranstaltungen eine maximale Förderung von 42.000 Euro, in Ausnahmefällen sind jedoch höhere Beträge möglich. Der Stadtrat wird über den Vorschlag in seiner Sitzung am 7. Mai entscheiden. Bürgermeister Daniel Flemm (CDU) betonte, wie wichtig solche Zusammenkünfte für den sozialen Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt seien.
Neben der akuten Unterstützung arbeitet die Solinger Verwaltung an einer langfristigen Strategie. Diese soll den Veranstaltern helfen, den wachsenden finanziellen und logistischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen.
Falls der Beschluss fällt, kommen die zusätzlichen 300.000 Euro direkt Vereinen und Organisatoren zugute, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben. Das Geld deckt praktische Bedarfe wie Sicherheit und Infrastruktur ab und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen. Die kontinuierliche Förderung unterstreicht das Engagement der Stadt, lebendige öffentliche Feste für Einwohner und Gäste gleichermaßen zu erhalten.






