Solingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Angelo ReuterSolingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Veranstaltung in Solingen: Lokale und Landesvertreter diskutieren Rolle unabhängiger Wohlfahrtsverbände
Eine kürzliche Veranstaltung in Solingen brachte kommunale und Landesvertreter zusammen, um über die Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände in der Region zu sprechen. Im Mittelpunkt stand eine neue Studie, die die wirtschaftliche Bedeutung von Beschäftigten im Sozialsektor des Bergischen Städtedreiecks aufzeigt. Unter den Teilnehmenden befanden sich prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wohlfahrtsverbänden.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dorothee Daun, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreisverband Solingen. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, richtete im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm das Grußwort an die Anwesenden. Auch Josef Neumann, Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages, sowie weitere Vertreter aus Land und Kommune nahmen teil.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte die zentralen Erkenntnisse seiner Studie. Demnach arbeiten rund 15.000 Beschäftigte im Sozialbereich für Organisationen, die dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) im Bergischen Städtedreieck angeschlossen sind. Die Untersuchung unterstreicht den erheblichen Beitrag dieser Fachkräfte für die soziale Infrastruktur der Region.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Mitgliedsorganisationen betonten die Bedeutung von Chancengleichheit, sozialer Teilhabe und hohen Standards in der Sozialarbeit. Gleichzeitig forderten sie eine verlässliche und ausreichende Finanzierung auf Landesebene, um die Arbeit unabhängiger Wohlfahrtsträger langfristig zu sichern.
Die Studie hob die zentrale Rolle unabhängiger Wohlfahrtsverbände für die lokale Wirtschaft und soziale Dienstleistungen hervor. Politiker und Wohlfahrtsvertreter waren sich einig, dass stabile Fördermittel notwendig sind, um diese Leistungen aufrechtzuerhalten. Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die Herausforderungen des Sektors anzugehen.






