21 December 2025, 05:32

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Ein Mann fährt mit einem Skateboard vertikal an einer Wand mit einer Plattform unten, mit einem Haus, Grill, Pflanzen, Bäumen, einer Backsteinwand und einer Säule im Hintergrund.

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Skatepark: „Alt-Frankenforst“ klagt an – Stadt widerspricht

Ankündigung wie erwartet: Anwohner wehren sich gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle. Die Bürgerinitiative „Alt-Frankenforst“ begründet ihre Beschwerde mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung hält dagegen.

2025-12-19T17:37:38+00:00

Stichworte: Politik und Gesetzgebung, Kommunalpolitik, Allgemeine Nachrichten

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Ein Bürgerverband in Bergisch Gladbach hat rechtliche Schritte gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle eingeleitet. Anwohner argumentieren, das Projekt werde die geschützte Landschaft beeinträchtigen und unnötigen Lärm verursachen. Die Stadtverwaltung betont hingegen, die Aufwertung sei notwendig und ordnungsgemäß genehmigt.

Der Skatepark war ursprünglich ohne Genehmigung entstanden und hatte große Teile des Schutzgebiets mit Beton überzogen. Nun plant die Stadt weitere Baumaßnahmen, darunter neue Flutlichtanlagen und zusätzliche Betonflächen. Kritiker befürchten, dass daraus ein „massiver Betonklotz“ mit unzureichenden Rettungswegen entstehen werde.

Die Bürgerinitiative Alt-Frankenforst hat in einer Pressemitteilung mehrere Bedenken aufgelistet. Sie stellt den Standort infrage und fordert, die Anlage abzureißen und an anderer Stelle neu zu errichten. Zudem warnt die Gruppe, dass die Flutlichtanlagen Wildtiere und Anwohner stören würden. Die Stadt entgegnet, die Beleuchtung sei energieeffizient, bewegungsgesteuert und so ausgerichtet, dass keine Lichtimmissionen in den Wald dringen. Die Verwaltung betont, das Mehrplatz-Konzept komme allen Altersgruppen zugute und die Baugenehmigung von 2021 decke die Sanierung ab. Trotz der Klage rechnet man nicht mit größeren Verzögerungen. Auch die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist umstritten: Während Kritiker die Planung als sicherheitsrelevant bemängeln, versichert die Stadt, die Vorgaben würden eingehalten.

Der Rechtsstreit wird nun weiterverfolgt, die Stadt ist bereit, ihre Pläne zu verteidigen. Bei einer Genehmigung soll die Sanierung wie vorgesehen umgesetzt werden. Das Urteil wird entscheiden, ob der Skatepark in seiner jetzigen Form bleibt oder weitere Änderungen bevorstehen.