Schwimmkurse in Münster fördern Integration und Sicherheit für Geflüchtete
Friedl RädelSchwimmkurse in Münster fördern Integration und Sicherheit für Geflüchtete
Ein neues Schwimmprojekt hilft Bewohnern der ZUE Münster, eine lebenswichtige Fähigkeit zu erlernen. Die Initiative, die von lokalen Organisationen unterstützt wird, fördert die Integration durch Schwimmkurse. In dieser Woche fanden Kurse für erwachsene Männer im Hallenbad Münster-Roxel statt.
Das Pilotprojekt ist eine gemeinsame Aktion von SwimSportTank e.V., der Sparkasse Münsterland Ost und der Stadt Münster. Der Münstersche Verein SwimSportTank e.V. organisiert die Kurse und unterrichtet geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer. Das interkulturelle Trainerteam spricht viele der Muttersprachen der Teilnehmenden, was die Kommunikation erleichtert.
Anke Sundermeier, eine zertifizierte Schwimmlehrerin des Vereins, leitet die Kurse. Die Stadt Münster stellte das Hallenbad in Roxel vorübergehend für die Veranstaltungen zur Verfügung. Die finanzielle Förderung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, die im Schwimmen einen wichtigen Schritt für Integration und zukünftige Chancen sieht.
Das Projekt knüpft an frühere Erfolge an: In den vergangenen 14 Jahren hat die Landesinitiative NRW kann schwimmen! über 5.000 Viert- und Fünftklässler in Münster das Schwimmen beigebracht. Stefan Centeno Hüttemann, ein Bezirksregierungsvertreter, dankte allen Partnern für die Zusammenarbeit, die das Integrations-Pilotprojekt möglich gemacht hat.
Die Schwimmkurse vermitteln den Bewohnern der ZUE Münster praktische Fähigkeiten. Mit weiterer Unterstützung lokaler Gruppen könnte die Initiative ihre Reichweite ausbauen. Der Erfolg dieser Kurse könnte künftige Integrationsmaßnahmen in der Region prägen.






