Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Bundesliga-Erfolg und Premier-League-Lockruf
Kunigunde SegebahnSaid El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Bundesliga-Erfolg und Premier-League-Lockruf
Said El Malas rasanter Aufstieg beim 1. FC Köln sorgt für Bewunderung und Spannungen
Der 20-jährige Stürmer hat sich bei den Kölnern zum Schlüsselspieler in der Bundesliga entwickelt, doch sein Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok ist zunehmend belastet. Nun erhöht das Interesse aus der Premier League den Druck – Brighton & Hove Albion scheiterte mit einem abgelehnten Angebot von bis zu 30 Millionen Euro.
El Malas Karriere nahm seit seinem Wechsel zu Köln im Sommer 2025 Fahrt auf. Nach kaum Einsätzen in Brightons Profimannschaft absolvierte er in seiner ersten Bundesliga-Saison bereits 929 Minuten, in denen er sieben Tore erzielte und drei Vorlagen gab – und das in nur 20 Partien. Zwar wird er oft nur eingewechselt (nur achtmal in der Startelf), doch seine Effizienz ist unübersehbar: Im Schnitt ist er alle 93 Minuten an einem Tor beteiligt.
Brighton zeigt sich hartnäckig: Ein formelles Angebot zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni wurde von Kölns Führung um Sportdirektor Thomas Kessler zurückgewiesen. Dennoch bleibt der Premier-League-Klub entschlossen, El Mala und seinen Bruder in diesem Sommer zu verpflichten.
Die Aufmerksamkeit hat die Spannungen zwischen Spieler und Trainer verschärft. Während El Mala einen Wechsel in die Premier League nicht ausschließt, betont Kwasniok, den jungen Spieler schützen zu wollen. Doch der Stürmer fühlt sich eher bloßgestellt als beschützt – eine Dynamik, die beide bisher nicht kannten. Trotz der Differenzen werden beide am Montag gemeinsam auf Kölns Karnevalswagen durch die Stadt fahren und so nach außen Einheit demonstrieren.
Fürs Erste bleibt El Mala beim FC, doch Brightons Beharrlichkeit und seine eigenen Ambitionen könnten im Sommer einen Wechsel erzwingen. Seine Leistungen machen ihn zum begehrten Transferobjekt, doch unter Kwasniok bleibt seine Rolle unklar. Die Ablehnung des Angebots signalisiert zwar Kölns Willen, ihn zu halten – zumindest bis Saisonende.






