31 March 2026, 08:35

RWTH Aachen revolutioniert Batterieproduktion für Elektroautos mit *"PEAk-Bat"-Projekt

3D-Modell eines Auto-Batteries mit beschrifteten Komponenten, das die innere Struktur und Funktionen zeigt.

RWTH Aachen revolutioniert Batterieproduktion für Elektroautos mit *"PEAk-Bat"-Projekt

Forscher der RWTH Aachen haben das Projekt "PEAk-Bat" abgeschlossen – eine Studie, die sich auf die Senkung von Kosten und Produktionszeiten in der Batterieherstellung konzentriert. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Initiative verfolgte zudem das Ziel, die Energiedichte von Batterien für Elektrofahrzeuge durch neue Designansätze und Testverfahren zu steigern.

Im Rahmen des Projekts wurde ein "Module-to-Chassis"-Design für strukturelle Batteriesysteme entwickelt. Dieser Ansatz erhöhte die volumetrische Energiedichte um über zehn Prozent. Auch die gravimetrische Energiedichte stieg um mehr als 15 Prozent, wodurch die Batterien leichter und effizienter wurden.

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Während der Forschungsarbeit entstanden zehn Fahrzeugkarosserien mit integrierten strukturellen Batteriesystemen, die umfangreichen Tests unterzogen wurden. Durch den frühen Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Validierung ließen sich kritische Fehler bereits vor der Produktion erkennen – was die Prototypenkosten deutlich reduzierte.

Federführend war das PEM, der Lehrstuhl für Produktionsengineering von E-Mobilitätskomponenten der RWTH, beteiligt. Die Wissenschaftler entwickelten eine neue Methodik zur Bewertung von Änderungen an Batteriesystemen und den dafür erforderlichen Tests. Zudem entstanden im Projekt zentrale Leitlinien zur Batteriesicherheit, die eine schnellere Markteinführung ermöglichen sollen.

Als Industriepartner wurden Ford und Trumpf bestätigt, weitere beteiligte Automobilhersteller oder Unternehmen wurden jedoch nicht genannt.

Das "PEAk-Bat"-Projekt liefert praxisnahe Lösungen für eine günstigere und schnellere Batterieproduktion. Durch die Designverbesserungen und Sicherheitsrichtlinien könnte die Einführung struktureller Batteriesysteme in Serienfahrzeuge beschleunigt werden. Die Förderung durch die Bundesregierung sicherte den erfolgreichen Abschluss der Forschung mit messbaren Ergebnissen.

Quelle