15 April 2026, 14:34

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele – Bürgerentscheid 2026 entscheidet

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympischen Museums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele – Bürgerentscheid 2026 entscheidet

Rhein-Ruhr bewirbt sich um Olympische Spiele – Entscheidung steht bevor

Die Region Rhein-Ruhr konkurriert um die Austragung der Olympischen Spiele, eine endgültige Entscheidung wird bald erwartet. Die Bewohner in 16 Kommunen, darunter Krefeld, stimmen im April 2026 darüber ab, ob sie die Bewerbung unterstützen. Das Konzept setzt auf bestehende Veranstaltungsstätten, um nachhaltige und kostengünstige Spiele zu gewährleisten.

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Konkurrenz kommt aus München, Berlin und Hamburg, die ebenfalls um die Zustimmung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) werben. Otto Fricke, gebürtig aus Uerdingen und führender FDP-Politiker, steht mittlerweile an der Spitze des DOSB – eine Position, die den Auswahlprozess beeinflussen könnte.

Zu den bestehenden Einrichtungen, die die Bewerbung stützen würden, zählt auch die Yayla-Arena in Krefeld. Bei Erfolg ist der Standort an der Westparkstraße bereits für die Paralympics im Rollstuhlrugby vorgesehen. Unklar bleibt jedoch, welche weiteren olympischen Wettbewerbe dort stattfinden könnten.

Die Organisatoren der Bewerbung betonen das Netzwerk bereits vorhandener Sportstätten als zentralen Vorteil. Dieser Ansatz soll die Spiele wirtschaftlich tragbar und ökologisch verantwortungsvoll machen.

Eine öffentliche Abstimmung im Jahr 2026 wird zeigen, wie groß die lokale Unterstützung für die Rhein-Ruhr-Bewerbung ist. Das Ergebnis entscheidet, ob die Region im Wettbewerb weiterkommt. Bei einer Zustimmung würden die Spiele stark auf die bestehende Infrastruktur setzen, um Kosten und Umweltbelastung gering zu halten.

Quelle