Psychisch kranker Täter ersticht Immobilienmakler in Krefeld – lebenslange Verwahrung
Kunigunde SegebahnImmobilienmakler auf offener Straße erstochen - Verdächtiger festgenommen - Psychisch kranker Täter ersticht Immobilienmakler in Krefeld – lebenslange Verwahrung
Immobilienmakler auf offener Straße erstochen – Täter in psychiatrische Verwahrung eingewiesen
Ein 34-jähriger Mann ist nach der Messerattacke auf einen 62-jährigen Immobilienmakler in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) in die unbegrenzte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus eingewiesen worden. Die Tat ereignete sich am 10. Mai 2025 und hinterließ beim Opfer fast 20 Stichwunden. Das Landgericht Krefeld urteilte, dass der Täter aufgrund schwerer psychotischer Wahnvorstellungen zum Zeitpunkt der Tat nicht schuldfähig war.
Der Angeklagte, ein türkischer Staatsbürger, kannte das Opfer gut und sah ihn Berichten zufolge wie eine Vaterfigur an. Trotz dieser Beziehung hatte er vor dem Angriff zunehmend auffälliges Verhalten gezeigt, darunter gewaltsame Einbrüche in seine ehemalige Mietwohnung und das Haus des Opfers. Zudem litt er unter wahnhaften Vorstellungen, etwa der Annahme, eine weibliche Bekannte sei Jüdin und wolle ihm schaden.
Das Verfahren ist nun rechtskräftig abgeschlossen – eine weitere Anfechtung ist ausgeschlossen. Statt einer Haftstrafe wird der Täter in einer hochgesicherten psychiatrischen Einrichtung behandelt. Die Behörden haben keine weiteren Details zu seiner Identität oder seinem Hintergrund veröffentlicht.






