23 March 2026, 14:31

Polizeiflieger NRW feiern 250.000 Flugstunden nach 61 Jahren im Einsatz

Polizeihubschrauber fliegt über ein Feld mit Bäumen im Hintergrund, zwei Personen sind im Inneren sichtbar, vor einem klaren Himmel.

Polizeiflieger NRW feiern 250.000 Flugstunden nach 61 Jahren im Einsatz

Die Polizeifliegerstaffel Nordrhein-Westfalen (NRW) hat nach 61 Jahren im Dienst einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Im März 2023 verzeichnete die Einheit ihre 250.000ste Flugstunde – ein Zeugnis jahrzehntelanger Einsätze in Rettungsmissionen, Kriminalitätsbekämpfung und Katastrophenhilfe. Noch heute leistet das Team mit einer modernen Helikopterflotte einen unverzichtbaren Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.

Die Geschichte der Staffel begann 1962 mit zwei italienischen Bell-47-Hubschraubern, die liebevoll "Hummeln" (Hummeln) genannt wurden. Diese ersten Maschinen wurden 1964 an die neu gegründete Hamburger Polizeihubschrauberstaffel verkauft. NRW setzte anschließend auf französische Modelle wie die Alouette II, Alouette III und später die Gazelle, bevor der deutsche Bökow Bo 105 CBS 4 eingeführt wurde.

1999 erweiterte die Einheit ihre Kapazitäten um festflügelige Flugzeuge. Ein Jahr später erhielt sie offiziell den Namen Polizeifliegerstaffel (PFSt NRW). Über die Jahrzehnte waren ihre Hubschrauber an spektakulären Einsätzen beteiligt – von der Rettung von Menschen aus reißenden Flüssen bis zur Suche nach Vermissten in überfluteten Gebieten nahe dem Flughafen Mönchengladbach.

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In jüngster Zeit bewährte sich die Staffel in großen Krisen: Bei der Flutkatastrophe 2021 retteten die Besatzungen Anwohner von Dächern in überfluteten Regionen. Erst am 7. März 2023 entdeckte eine Helikoptercrew in Münster einen Einbrecher, der sich an einem Fenster festklammert, und unterstützte Bodeneinheiten bei der Festnahme.

Heute setzt die Staffel sechs Airbus-H145-D3-Hubschrauber ein, die für vielfältige Aufgaben genutzt werden: von Such- und Verfolgungsflügen über taktische Unterstützung für Bodenteams und Luftraumsicherung bis hin zur Brandbekämpfung aus der Luft. Ihre Arbeit hat unzählige Rettungen, Festnahmen von Straftätern und Katastropheneinsätze in der Region ermöglicht.

Die 250.000ste Flugstunde unterstreicht das langjährige Engagement der Einheit für die öffentliche Sicherheit. Mit modernster Technik und einer Bilanz lebenswichtiger Einsätze bleibt die PFSt NRW eine zentrale Säule in der Notfallrettung und Strafverfolgung. Ihre Arbeit entwickelt sich ständig weiter, um neuen Herausforderungen und Technologien gerecht zu werden.

Quelle