Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Angelo ReuterPolizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Rund 700 Fans des 1. FC Köln wurden auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart von der Polizei gestoppt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags, dem 14. Februar, nach Meldungen über eine große Menschenansammlung an einer Raststätte bei Siegburg. Gegen 10:30 Uhr beobachteten Zeugen eine große Gruppe von Anhängern, die sich an der Tankstelle versammelte. Viele hatten ihre Gesichter verdeckt, was bei den Beamten Besorgnis auslöste. Die Fans waren mit Bussen und Autos unterwegs in Richtung Stuttgart, wo das Spiel stattfinden sollte. Die Behörden entschieden, die Gruppe an der Weiterfahrt zu hindern. Bereitschaftspolizisten begleiteten sie anschließend zurück in den Kölner Raum. Laut Angaben der Verantwortlichen diente diese Maßnahme der Verhinderung möglicher Straftaten während der Fahrt. Die genaue Zahl der erwarteten Auswärtsfans war im Vorfeld nicht bekannt. Unklar bleibt auch, welche weiteren Sicherheitsvorkehrungen die Kölner Behörden künftig ergreifen werden. Die Anhänger wurden bereits vor Erreichen Stuttgarts umgedreht. Durch polizeiliche Begleitung kehrte die Gruppe ohne weitere Zwischenfälle nach Köln zurück. Mit der Entscheidung sollte potenziellen Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Treffen vorgebeugt werden.






