Pape Meissa Ba: Vom Torjäger zum Reservisten – was kommt nach dem Karriereknick?
Friedl RädelPape Meissa Ba: Vom Torjäger zum Reservisten – was kommt nach dem Karriereknick?
Senegalesischer Stürmer Pape Meissa Ba kämpft um die Wiederbelebung seiner Karriere nach enttäuschender Zeit in Europa
Einst ein torgefährlicher Angreifer in Frankreichs Ligue 2, steckt Pape Meissa Ba in einer Krise: Sein Wechsel zum FC Schalke 04 dauerte nur sechs Monate, bevor es ihn nach Polen verschlug. Doch auch dort bleibt der Erfolg aus – mit kaum Spielpraxis und ohne Torerfolge ist seine Zukunft ungewiss.
Erst in der Saison 2021/22 machte Ba mit zehn Treffern in der Hinrunde der Ligue 2 auf sich aufmerksam. Schalke verpflichtete ihn für drei Millionen Euro in der Hoffnung, er könne den Topscorer Moussa Sylla ersetzen. Doch in Deutschland enttäuschte er: In 13 Einsätzen gelangen ihm lediglich zwei Tore, und unter dem neuen Trainer Miron Muslic verlor er schnell seinen Stammplatz.
Bereits Anfang 2023 wollte Schalke seinen teuren Vertrag loswerden und bot ihn dem polnischen Klub Widzew Łódź sogar ablösfrei an. Stattdessen wechselte Ba im September 2022 zu Stal Mielec – doch auch dort besserte sich seine Situation nicht. In zehn Ligaspielen kam er nur viermal zum Einsatz, stand einmal in der Startelf und brachte es auf insgesamt 24 Minuten Spielzeit. Tore oder Vorlagen blieben aus. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, doch mit stockender Karriere deutet vieles darauf hin, dass er im Winter einen erneuten Wechsel anstrebt.
Vom gefragten Stürmer zum Reservisten: Bais steiler Abstieg wirft Fragen nach seiner Zukunft auf. Zwar bindet ihn sein Vertrag noch Jahre an Stal Mielec, doch ohne Spielpraxis könnte ein Neuanfang unvermeidbar sein. Beobachter werden abwägen müssen, ob er an seine früheren Leistungen anknüpfen kann.






