04 February 2026, 19:16

Oliver Pocher unterliegt im Streit um privates Video vor Gericht

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht vor einem unscharfen Hintergrund in ein Mikrofon, wahrscheinlich in Reaktion auf die Entscheidung des Obersten Gerichts, den Gebrauch des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu verbieten.

Klage gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pocher unterliegt im Streit um privates Video vor Gericht

Oliver Pocher verliert Prozess gegen Christian Düren vor dem Landgericht Köln

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Der Komiker Oliver Pocher hat einen viel beachteten Rechtsstreit gegen Christian Düren vor dem Landgericht Köln verloren. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand ein angeblich privates Video, das Pocher in einem Streit mit seiner Ex-Frau Amira Aly zeigt. Pocher warf Düren vor, die Aufnahme verbreitet zu haben, um seiner Karriere zu schaden – doch das Gericht wies die Vorwürfe zurück.

Der juristische Konflikt begann, nachdem Pocher Düren beschuldigt hatte, ein Video mit einem hitzigen Wortgefecht zwischen ihm und Aly weitergegeben zu haben. Das Paar hatte sich 2023 getrennt und hat zwei gemeinsame Söhne. Pocher beantragte eine einstweilige Verfügung, um die Verbreitung des Videos zu stoppen, mit der Begründung, es solle seinen Ruf zerstören.

Während des Prozesses sagten die prominenten Zeugen Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack unter Eid aus, das umstrittene Video niemals gesehen zu haben. Dürens Anwalt argumentierte, keiner der Zeugen bestätige Pochers Behauptungen, die Aufnahme sei weitergegeben worden. Das Gericht kam schließlich zu dem Schluss, dass Pochers Vorwürfe nicht bewiesen seien, und lehnte seinen Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab.

Trotz der Niederlage wertete Pochers Anwalt das Urteil als Teilerfolg. Das Gericht erkannte an, dass Düren eine WhatsApp-Nachricht über das Video als "Bluff" verschickt hatte, und untersagte ihm formell, es künftig zu verbreiten. Düren beteuerte jedoch stets, Pochers Karriere nie schaden gewollt zu haben.

Mit dem Urteil ist der aktuelle Rechtsstreit vorerst beendet, doch Pocher hat nun einen Monat Zeit, um zu entscheiden, ob er in Berufung geht.

Die Entscheidung bedeutet, dass Düren das Video nicht teilen darf – doch Pochers weitergehende Ansprüchen wurden nicht stattgegeben. Der Fall zeigt, wie schwierig es ist, die Verbreitung privater Aufnahmen in gerichtlichen Auseinandersetzungen nachzuweisen. Pocher steht nun vor der Frage, ob er innerhalb der gesetzten Frist weitere rechtliche Schritte einleiten will.