NRW reformiert KiBiz: 1,5 Milliarden Euro für bessere Kitas und mehr Personal
Friedl RädelNRW reformiert KiBiz: 1,5 Milliarden Euro für bessere Kitas und mehr Personal
Die schwarz-grüne Landesregierung hat einen Reformentwurf für das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vorgelegt, um die Betreuung und frühkindliche Bildung in Kitas zu verbessern. Der am Freitag im Landtag eingebrachte Vorschlag verspricht mehr Finanzmittel, besser qualifiziertes Personal und größere Flexibilität für die Träger.
Ziel der Reform ist es, die Kinderbetreuung zuverlässiger und planbarer zu gestalten. Häufige Probleme wie plötzliche Schließungen oder Personalmangel sollen durch flexible Kern- und erweiterte Öffnungszeiten behoben werden. Dadurch können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedarfsgerecht eingesetzt werden, was Leerlaufzeiten verringert.
Der Entwurf entstand in Abstimmung mit Verbänden und berücksichtigt Rückmeldungen aus der Praxis. Vorgesehen ist eine Investition von 1,5 Milliarden Euro in Kitas in den kommenden Jahren. Ab dem 1. August 2027 steigt die Grundförderung für die Träger jährlich um zusätzliche 200 Millionen Euro, um Transformationskosten zu decken und die finanzielle Stabilität zu sichern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung neuen Personals. Martin Lucke (CDU, Landtagsabgeordneter) bezeichnete den Vorschlag als "wichtigen Schritt hin zu einer verlässlichen und hochwertigen Kinderbetreuung". Zwar zeigen lokale Berichte aus den Jahren 2023 bis 2025 in rheinischen Kindergärten eine hohe Auslastung von über 95 Prozent, doch liegen keine konkreten Daten zu den Auswirkungen der KiBiz-Reform 2025 in Bergisch Gladbach und Rösrath vor.
Das Gesetzgebungsverfahren für die Reform hat nun begonnen. Bei Annahme werden die Änderungen mehr Ressourcen, bessere Personalausstattung und größere Flexibilität für die Kitas bringen. Das Ziel ist ein stabileres und qualitativ hochwertigeres System der Frühkindbildung im gesamten Land.






