02 April 2026, 18:30

NRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und einigen Gegenständen auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat 305 Millionen Euro für den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln gesichert. Das nun auf 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt umfasst den Bau eines zweiten Gleises, die Modernisierung von Bahnhöfen und die Verbesserung der Barrierefreiheit. Die Behörden rechnen damit, dass die Baugenehmigungen noch in diesem Sommer finalisiert werden, sodass die Arbeiten voraussichtlich Ende 2030 beginnen können.

Der Ausbau der S11 beinhaltet den zweigleisigen Ausbau der Strecke, einen neuen Haltepunkt in Köln-Kalk West sowie längere Bahnsteige am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln Messe/Deutz. Zudem werden alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach vollständig barrierefrei gestaltet. Nach Fertigstellung sollen die Züge im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in den Hauptverkehrszeiten sogar fast alle fünf Minuten.

Die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, DB InfraGO, kann nun nach Erhalt der Planfeststellung mit der Ausschreibung von Bauaufträgen beginnen und Gleissperrungen koordinieren. Die erste größere Vollsperre ist vom 10. April bis zum 3. Juli 2026 vorgesehen, um ein digitales Stellwerk in Mülheim vorzubereiten.

Ursprünglich war die Fertigstellung für Anfang 2032 geplant, doch durch mögliche Überschneidungen mit anderen Projekten könnte sich der Zeitplan verschieben. Bergisch Gladbachs Erster Bürgermeister Ragnar Migenda deutete an, dass die Bauarbeiten Ende 2030 starten könnten. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bestätigte, dass keine größeren rechtlichen Hürden mehr bestünden und der Weg für die nächsten Phasen frei sei.

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Die Gesamtkosten für den S11-Ausbau belaufen sich auf 836 Millionen Euro, wobei 531 Millionen Euro aus Bundesmitteln stammen. Nach Abschluss der Arbeiten sind schnellere und dichtere Takte geplant. Der genaue Zeitrahmen hängt jedoch von den finalen Genehmigungen und der Abstimmung mit anderen Bahnprojekten ab.

Quelle