Niederrhein wird zum Wohnmobil-Paradies mit Rekordumsätzen in Millionenhöhe
Friedl RädelNiederrhein wird zum Wohnmobil-Paradies mit Rekordumsätzen in Millionenhöhe
Wohnmobil-Tourismus boomt am Niederrhein – 2,8 Millionen Übernachtungen und 78 Millionen Euro Umsatz
Am deutschen Niederrhein erlebt der Wohnmobil-Tourismus einen regelrechten Aufschwung. 2024 verzeichnete die Region rund 2,8 Millionen Übernachtungen, die etwa 78 Millionen Euro Umsatz einbrachten. Die Mischung aus günstigen Preisen und industriellem Erbe lockt jedes Jahr mehr Camper an.
Die Region hat sich zu einem beliebten Ziel für Wohnmobil-Reisende entwickelt. Ein Stellplatz kostet hier durchschnittlich etwa 25 Euro pro Nacht – nur etwa die Hälfte des bundesweiten Durchschnitts. Hunderte Campingplätze, von kleinen Rastplätzen wie dem 50-Stellplatz-Stellplatz am Holländer See in Geldern bis hin zu größeren Anlagen in der Nähe von Sonsbeck, bedienen die wachsende Nachfrage.
Deutschlandweit gibt es über eine Million privat genutzte Wohnmobile sowie Hunderttausende Mietfahrzeuge. Die Branche erwirtschaftet bundesweit mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr. Um von diesem Trend zu profitieren, haben Marketingteams aus vier Kreisen des Niederrheins eine gemeinsame Kampagne gestartet, um die Region als Reiseziel zu bewerben.
Die lokalen Behörden rechnen bis 2026 mit weiterem Wachstum. Für 2025 peilen sie mehr als drei Millionen Übernachtungen an – ein neuer Rekord nach dem erfolgreichen Vorjahr. Das industrielle Erbe der Region, kombiniert mit malerischen Landschaften, macht sie besonders attraktiv für Caravan-Touristen.
Der Wohnmobil-Sektor am Niederrhein zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Mit günstigen Stellplätzen und steigenden Besucherzahlen etabliert sich die Region als einer der wichtigsten Ziele für Reisemobilisten. Wenn sich der Trend fortsetzt, dürften Umsätze und Übernachtungszahlen in den kommenden Jahren weiter steigen.






