09 February 2026, 19:00

Neue Arztpraxis in Enger gerettet – dank Fördergeld und lokaler Partnerschaft

Eine Gruppe von Menschen in einer Zahnarztpraxis, mit einer Person in einem weißen Kleid, die ein Objekt hält, einer anderen mit Brille, Mundschutz und Ausweis, sowie Plakate an der Wand im Hintergrund.

Neue Arztpraxis in Enger gerettet – dank Fördergeld und lokaler Partnerschaft

Eine Arztpraxis in Enger hat dank eines Förderprogramms des Kreises Herford einen neuen langfristigen Arzt gefunden. Dr. Christoph Ellerbrok hat sich mit Dr. Julian Maronn, einem 38-jährigen Allgemeinmediziner aus Bielefeld, zusammengeschlossen – damit bleibt die Praxis für die Patienten vor Ort erhalten. Der Kreis unterstützte den Übergang der Praxiszulassung mit 25.000 Euro.

Die Suche nach einem neuen Partner begann, nachdem Dr. Ellerbrok Unterstützung benötigte, um seine Praxis weiterzuführen. Marius Tönsmann vom Gesundheitsamt des Kreises vermittelte den Kontakt zu Dr. Maronn, der zuvor im Medizinischen Versorgungszentrum in Spenge tätig gewesen war. Da Dr. Maronn bereits seit über zwei Jahren mit seiner Familie in Enger lebt, war er mit der Region bestens vertraut.

Die Förderung stammte aus dem Ansiedlungsprogramm für Hausarztpraxen des Kreises Herford. Mit dieser Initiative konnten bereits zehn Ärzte in die hausärztliche Versorgung im Kreisgebiet einsteigen. Die Praxis in Enger ist die erste in der Stadt, die eine solche Unterstützung erhält, und die 35. im gesamten Kreis Herford.

Bürgermeister Stefan Böske begrüßte die Nachricht und betonte, dass die Zukunft der Praxis damit gesichert sei. Das Programm "Von Praxis zu Praxis" spielte eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung der Partnerschaft und stellt sicher, dass die Patienten in Enger weiterhin vor Ort medizinisch versorgt werden.

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Mit der neuen Partnerschaft bleibt die Praxis in Enger unter der Leitung von Dr. Ellerbrok und Dr. Maronn weiter geöffnet. Die 25.000 Euro vom Kreis Herford halfen, den Übergang der Zulassung abschließend zu regeln – ein weiterer Erfolg für das Förderprogramm. Die Patienten in der Region können sich somit auf eine kontinuierliche medizinische Versorgung in ihrer Gemeinde verlassen.