29 April 2026, 14:32

Mordprozess: Mann gesteht 32 Messerstiche an seiner Frau – doch behauptet Notwehr

Balkendiagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Aussage im Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Mann gesteht 32 Messerstiche an seiner Frau – doch behauptet Notwehr

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau 32-mal erstochen zu haben, behauptet jedoch, sie habe ihn zuvor angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit über eine geplante Reise in die Niederlande. Die Polizei fand den Angeklagten mit einer schweren Bauchverletzung vor, nachdem er den Notruf alarmiert hatte.

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Der Konflikt des Paares begann mit einer Diskussion über einen bevorstehenden Besuch in den Niederlanden. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, der Angeklagte habe Probleme damit gehabt, dass seine Frau Kontakt zu Freunden und Familie hielt. Die Spannungen eskalierten, bis er ein Küchenmesser nahm und sie damit tödlich in den Oberkörper stieß.

Nach dem Angriff setzte der Mann einen Notruf ab. Als die Beamten eintrafen, entdeckten sie ihn mit einer schweren Bauchwunde. Die Ermittler gingen zunächst von einem Suizidversuch aus.

Während des Prozesses bestand der Angeklagte darauf, seine Frau habe ihn zuerst angegriffen. Allerdings bestätigte er, für die 32 Messerstiche verantwortlich zu sein, die zu ihrem Tod führten.

Der Fall hängt nun davon ab, ob die Schilderung des Angeklagten zur Notwehr glaubwürdig ist. Sein Geständnis der Tat steht im Widerspruch zu seiner Behauptung, selbst das erste Opfer gewesen zu sein. Das Gericht muss nun klären, wie sich die Ereignisse genau abspielten und ob sein Handeln rechtlich gerechtfertigt war.

Quelle