Marl gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Marl gedenkt am 16. November mit dem Volkstrauertag unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen"
Die jährlichen Gedenkveranstaltungen in Marl finden in diesem Jahr am 16. November statt und stehen im Zeichen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – darunter die rund 4.000 Häftlinge, die während des Zweiten Weltkriegs im Außenlager Hersbruck des Konzentrationslagers Flossenbürg ums Leben kamen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an den verschiedenen Zeremonien im gesamten Stadtgebiet teilzunehmen.
Das zentrale Gedenkritual beginnt am Sonntag um 14 Uhr auf dem Creiler Platz an der Büste von Dietrich Bonhoeffer. Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove werden Reden halten, bevor ein Kranz niedergelegt wird. Bereits am Vormittag findet um 10:15 Uhr eine Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal vor der St.-Georg-Kirche in Alt-Marl statt. Eine weitere Gedenkfeier folgt um 11:30 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße.
Am Samstagabend um 19 Uhr beginnt die erste Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal in der Nähe von Hüls, unweit der Ernst-Immel-Realschule. Weitere Ehrungen finden an verschiedenen Orten in Marl am Samstag und Sonntag statt.
Die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck wird zudem von ihren Eindrücken einer kürzlichen Fahrt zum ehemaligen Außenlager Hersbruck berichten, in dem während des Krieges etwa 12.000 bis 13.000 Häftlinge inhaftiert waren.
Der diesjährige Volkstrauertag unterstreicht die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung. Die Veranstaltungen in Marl widmen sich den Opfern von Kriegen und Unterdrückung und bieten der Bevölkerung zahlreiche Gelegenheiten, teilzuhaben. Den Abschluss bildet die zentrale Gedenkfeier am Sonntagmittag auf dem Creiler Platz.






