15 January 2026, 15:59

KSC kämpft mit Abwehrnotstand – wer stoppt die Gegentorflut?

Eine Gruppe von Fussballspielern in Helmen und Stiefeln steht auf einem Feld, mit Leuchten im Hintergrund.

Karlsruher SC beginnt die zweite Halbzeit mit defensiven Sorgen - KSC kämpft mit Abwehrnotstand – wer stoppt die Gegentorflut?

Karlsruher SC steht vor schweren defensiven Problemen zum Start der Rückrunde der 2. Bundesliga. Mit mehreren Leistungsträgern, die verletzungsbedingt ausfallen, sucht der Verein verzweifelt nach Verstärkung für die Abwehr vor dem Wiederbeginn. Eine Mischung aus zurückkehrenden Leihspielern, taktischen Anpassungen und möglichen Neuzugängen könnte die Strategie der kommenden Wochen prägen.

Die Abwehrkrise beim KSC hat sich in der Winterpause weiter zugespitzt. Die langzeitverletzten Marcel Beifus, Nikolai Rapp und Christoph Kobald fallen weiterhin aus, sodass mit Marcel Franke nur ein erfahrener Innenverteidiger einsatzbereit ist. Um die Lücke zu schließen, soll Außenverteidiger Paul Scholl – eigentlich für die Flanke zuständig – ins defensive Zentrum rücken.

Stephan Ambrosius ist nach seiner Leihe beim FC St. Gallen zurückgekehrt und wird voraussichtlich als linker Innenverteidiger im Spiel gegen Preußen Münster auflaufen. Seine Rückkehr bringt etwas Entlastung, doch der Klub prüft weiterhin weitere Verstärkungen. Im Gespräch sind unter anderem David Herold, Meiko Wäschenbach oder Jassin Manai, allerdings steht noch keine Verpflichtung kurz vor dem Abschluss. Im Angriff gibt es unterdessen Grund zur Hoffnung: Lilian Egloff und Louey Ben Farhat sind nach ihren Verletzungspausen wieder im Training. Beide fehlt es jedoch noch an Spielpraxis, sodass ihre volle Wirkung auf sich warten lassen könnte.

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In der Winterpause hat die Mannschaft intensiv an technischen und taktischen Details gearbeitet, um die defensiven Schwächen der Hinrunde zu beheben. Der KSC kassierte vor der Pause zu viele Gegentore – oft aufgrund individueller Fehler. Der Fokus in der Vorbereitung lag daher auf einer kompakteren Defensivorganisation und der allgemeine Bereitschaft für einen starken Neuanfang.

Mit einer notdürftig geflickten Abwehr und dem Willen zur Verbesserung geht der KSC in die Rückrunde. Ambrosius’ Leih-Rückkehr und Scholls Positionswechsel bieten vorläufige Lösungen, doch weitere Transfers sind nicht ausgeschlossen. Entscheidend wird sein, ob es dem Team gelingt, defensiv Stabilität herzustellen und gleichzeitig die zurückkehrenden Offensivkräfte einzubinden – die nächsten Wochen werden es zeigen.