12 February 2026, 19:17

Kölner Polizei setzt auf mehr Frauen und Bürgernähe in den Revierteams

Eine Gruppe von Polizisten steht an der Straße neben einer Tram, mit Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden mit Namensschildern, Bäumen und einem bewölktem Himmel im Hintergrund.

Kölner Polizei setzt auf mehr Frauen und Bürgernähe in den Revierteams

Die Kölner Polizei baut ihren gemeindeorientierten Ansatz weiter aus und bewältigt gleichzeitig ein hohes Aufkommen an Notrufen. Jährlich bearbeitet die Einsatzleitstelle über 400.000 Anfragen und vereint dabei schnelle Reaktionen mit gezielter Kriminalprävention. In der gesamten Stadt arbeiten mittlerweile mehr als 140 Revierbeamte direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen, um das Vertrauen und die Sicherheit vor Ort zu stärken.

Die Einsatzleitstelle der Polizei verzeichnet rund 400.000 Notrufe pro Jahr. In Stoßzeiten werden die Anrufe nach Dringlichkeit priorisiert, was gelegentlich zu kurzen Wartezeiten führen kann. Dennoch stellt das System sicher, dass dringende Fälle sofort bearbeitet werden.

Die Revierteams sind in den Polizeibezirken 1 bis 7 im Einsatz und konzentrieren sich darauf, Beziehungen zu Anwohnern und lokalen Gruppen aufzubauen. Die Beamten sind präventiv präsent, gehen auf Anliegen ein und pflegen die Verbindung zur Gemeinschaft. Über 140 Revierbeamte dienen mittlerweile in jedem Stadtbezirk als direkte Ansprechpartner.

Spezialeinheiten wie die Sondereinsatzkommandos (SEK) unterstützen diese Arbeit mit schnellen Einsatzkräften. Ihr Schwerpunkt liegt in den Bezirken 1, 3 und 6, wo sie in Hochrisikosituationen eingreifen. Zudem führen Sicherheitskräfte gezielte Maßnahmen durch, um Kriminalität zu bekämpfen und die Verkehrssicherheit in Köln sowie im benachbarten Leverkusen zu verbessern.

Auch der Frauenanteil unter den Revierbeamten steigt. 2025 sind etwa 35 der 140 Beamten – rund 25 Prozent – Frauen, gegenüber etwa 18 Prozent im Jahr 2020. Dieser Anstieg ist auf gezielte Rekrutierungskampagnen zurückzuführen, die die Vielfalt in der Polizei fördern sollen.

Die Kölner Polizei setzt weiterhin auf eine ausgewogene Kombination aus Notfallbewältigung und Bürgerbeteiligung. Mit mehr Beamten, die direkt in den Stadtteilen verankert sind, und einer wachsenden Zahl von Frauen in Revierfunktionen passt die Behörde ihre Strategien kontinuierlich an. Ziel ist es, die Reaktionszeiten effizient zu halten und gleichzeitig das öffentliche Vertrauen in der gesamten Stadt zu festigen.

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