01 May 2026, 10:33

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt mit Demokratie und Wirtschaft

Eine belebte Stadtstraße mit Gebäuden, Fahrzeugen, Bäumen und einem Geschäft mit der Aufschrift "Erwachsenenbücher" in der Mitte.

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt mit Demokratie und Wirtschaft

100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene funktionierende Stadt

Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine voll funktionsfähige Stadt errichtet. Organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), vermittelt das Projekt den jungen Teilnehmenden spielerisch Grundlagen von Demokratie, Stadtplanung und bürgerlicher Verantwortung. Ihre Miniaturmetropole verfügt sogar über Regierungsgebäude, Unternehmen und ein eigenes Rechtssystem.

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Die Kinder übernahmen die Verantwortung für alle Aspekte ihrer Stadt – von der Gestaltung des Grundrisses bis zur Ausarbeitung von Regeln. Nach intensiven Diskussionen führten sie Verkehrsschilder und Ampeln ein, da sie diese für die Sicherheit als notwendig erachteten. Wer innerhalb der Stadtgrenzen ein Kinderauto steuern wollte, benötigte sogar einen speziellen "Führerschein".

Entscheidungen trafen die jungen Stadtbewohner im Rahmen einer direkten Demokratie: Über wichtige Fragen wurde abgestimmt. Sie debattierten und beschlossen Maßnahmen wie Steuersenkungen – ganz ähnlich wie in der realen Politik. Zudem gab es eine funktionierende Wirtschaft, in der die Kinder Jobs übernahmen und Dienstleistungen organisierten.

Den Abschluss des Projekts bildet ein "Staatsempfang", bei dem lokale Politikerinnen und Politiker die Kinderstadt besuchen. Über ihre Erfahrungen berichtet zudem die Bergische Landeszeitung in ihrer Sendung am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr.

Das Projekt ermöglichte den Kindern, Demokratie und urbanes Leben praxisnah zu erleben. Durch den Aufbau ihrer eigenen Stadt lernten sie, wie Gesetze, Unternehmen und öffentliche Dienstleistungen im Alltag funktionieren. Den Höhepunkt bildet der Besuch von offiziellen Vertreterinnen und Vertretern – und damit das Ende ihres einwöchigen Experiments in Selbstverwaltung.

Quelle