09 February 2026, 17:26

Ibbenbüren feiert den Internationalen Frauentag mit Vielfalt und Engagement

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem International Women's Day Event teilnehmen.

Ibbenbüren feiert den Internationalen Frauentag mit Vielfalt und Engagement

Internationaler Frauentag kehrt am Sonntag, den 8. März, unter dem Motto Vielfältig, Weiblich, Einzigartig zurück

Der jährliche Aktionstag lenkt weiterhin den Blick auf den weltweiten Kampf um Gleichberechtigung. In Ibbenbüren hat das lokale FrauenNetzwerk eine ganze Themenwoche organisiert, um den Anlass zu würdigen.

Das Ibbenbürener FrauenNetzwerk eröffnet sein Programm am 5. März mit einer Lesung von Dr. Barbara Vollstedt. Am Folgetag, dem 6. März, findet der Weltgebetstag der Frauen statt, während am 7. März ein Orientalischer Tanzfest veranstaltet wird.

Am 8. März selbst stehen globale und lokale Kampagnen für gleiche Rechte im Mittelpunkt. Der Tag fällt zudem nahe an den 50. Todestag der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko, der am 9. März mit einer biografischen Lesung von Ingeborg Grau begangen wird.

Im weiteren Verlauf der Woche bietet der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren am 10. März eine Haushaltsberatung für junge Frauen an. Bereits am 9. März gibt es beim Verbraucherzentrale Rheine kostenlose Sprechstunden zu Energiekosten und Anbieterwechsel.

Ein Vortrag von Sonia Meck-Shoukry am 12. März zeichnet den langen Kampf um Frauenrechte nach. Am 13. März widmet sich in Osnabrück die interaktive Ausstellung Rosenstraße 76 dem Thema häusliche Gewalt. Den Abschluss bildet am 16. März eine Stadtführung unter dem Titel Frauenspuren 2, die das Leben Ibbenbürener Frauen in den Fokus rückt.

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Die Geschichte des Internationalen Frauentags reicht bis ins Jahr 1911 zurück, als Clara Zetkin in Europa das Frauenwahlrecht und Arbeitsrechte forderte. Der 8. März wurde 1921 als festes Datum festgelegt, doch das nationalsozialistische Deutschland verbot die Feiern 1932. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten sozialistische Staaten die Tradition wieder auf, während in Westdeutschland erst in den späten 1960er-Jahren durch Gewerkschaften und feministische Bewegungen neues Interesse entstand. 1975 erkannte die UN den Tag offiziell an; große Aktionen wie der Frauenstreiktag 1994 mit über einer Million Teilnehmerinnen hielten seine Bedeutung wach.

Die diesjährigen Veranstaltungen in Ibbenbüren decken Bildung, Kultur und praktische Unterstützung ab. Sie spiegeln sowohl lokale Initiativen als auch den über ein Jahrhundert andauernden Einsatz für Frauenrechte wider. Das Programm läuft vom 5. bis 16. März und bietet vielfältige Möglichkeiten, sich mit den Themen auseinanderzusetzen.