„Hoffnung im Dunkeln“: Wie afghanische Künstlerinnen unter den Taliban Widerstand leisten
Ivan Schacht„Hoffnung im Dunkeln“: Wie afghanische Künstlerinnen unter den Taliban Widerstand leisten
Ausstellung gibt Frauen unter Taliban-Herrschaft eine Stimme
In Bergisch Gladbach hat eine neue Ausstellung eröffnet, die Frauen unter der Herrschaft der Taliban Gehör verschafft. Unter dem Titel "Hoffnung im Dunkeln" zeigt sie Kunstwerke, die ihre Kämpfe, Emotionen und Forderungen widerspiegeln. Die Schau wurde am 26. November 2025 im Volkshochschulzentrum der Stadt eröffnet.
Die Ausstellung vereint Werke von Frauen, die unter restriktiven Bedingungen leben. Ihre Arbeiten thematisieren Widerstandskraft, Angst und Trotz angesichts von Unterdrückung. Besucherinnen und Besucher können die Sammlung noch bis zum 16. Januar 2026 besichtigen.
Bei der Eröffnung hielt Lailoma Nemani, ehemalige stellvertretende Direktorin der Frauenangelegenheiten, eine Rede. Sie rief das Publikum dazu auf, den Geschichten dieser Frauen genau zuzuhören und sich solidarisch mit ihrem Kampf zu zeigen. Auch eine Frauenrechtsaktivistin, die nur unter dem Kürzel S.A. bekannt ist, sprach über die täglichen Entbehrungen, denen Mädchen und Frauen in Afghanistan ausgesetzt sind. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag jeweils von 8:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. An Feiertagen bleibt das Zentrum während der Laufzeit geschlossen.
Das Projekt "Hoffnung im Dunkeln" rückt Leben in den Fokus, die oft im Verborgenen bleiben. Bis Januar zeigt das Bergisch Gladbacher Zentrum diese eindrucksvollen Werke von Künstlerinnen. Die Veranstalter hoffen, dass die Ausstellung breitere Diskussionen über ihre anhaltenden Kämpfe anstoßen wird.






