Hendrik Wüst und die Magie der Weihnachtswunschzettel aus Kindertagen
Kunigunde SegebahnBei der Familie Wüst holt Santa die Wunschliste ab - Hendrik Wüst und die Magie der Weihnachtswunschzettel aus Kindertagen
Für Hendrik Wüst ist die Weihnachtszeit eine Reise in die Kindheit, voller schöner Erinnerungen an alte Bräuche. Ein Geschenk sticht dabei besonders hervor: ein Dreirad, das er als Junge erhielt. Heute, als Vater, pflegt er die vorweihnachtliche Tradition der Wunschzettel in den eigenen vier Wänden weiter.
Als Kind verbrachte Wüst die Adventszeit damit, Spielzeugkataloge mit seinen Favoriten zu markieren. Jedes Jahr wuchs die Vorfreude, wenn er sorgfältig die Dinge auswählte, die er sich unter dem Baum wünschte. Diese Tradition prägte ihn nachhaltig – und bestimmt heute, wie er mit seiner Familie das Fest begeht.
Im Hause Wüst lebt der Brauch bis heute fort: Seine Tochter legt ihren eigenen Wunschzettel neben einen Teller mit Plätzchen, bereit für das Christkind, das ihn abholen soll. Diese Sitte, in Deutschland weit verbreitet, nimmt je nach Region unterschiedliche Formen an. In manchen Gemeinden wie Damscheid etwa besucht das Christkind die Kinder während der Adventszeit, anderswo – wie in Stegaurach – gibt es öffentliche Adventsfenster-Aktionen, bei denen die Figur im Mittelpunkt steht.
Doch Wüst gibt zu, dass er sich in diesem Jahr noch keine Gedanken über seine eigenen Wünsche gemacht hat. Im Moment steht für ihn das Familienritual im Vordergrund – und die kleinen, besinnlichen Freuden der Vorweihnachtszeit.
Die Tradition des Christkinds, tief in der deutschen Kultur verwurzelt, zeigt sich von Ort zu Ort in unterschiedlichen Facetten. Bei Wüst zu Hause geht es um die stillen, persönlichen Momente: um den handgeschriebenen Wunschzettel der Tochter und die eigenen Kindheitserinnerungen des Vaters. Diese Bräuche, von Generation zu Generation weitergegeben, halten die besinnliche Stimmung des Advents lebendig.






