Heidi Klum als globale Ikone geehrt – und kämpft für mehr Vielfalt in der Mode
Friedl RädelHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum als globale Ikone geehrt – und kämpft für mehr Vielfalt in der Mode
Heidi Klum wurde bei der diesjährigen Verleihung der Glamour-Preise „Frauen des Jahres“ in Berlin als globale Ikone geehrt. Die jährliche Veranstaltung würdigt Leistungen in den Bereichen Mode, Unterhaltung und Aktivismus. Zu den weiteren Preisträgerinnen zählten die Rapperin Badmómzjay, die Schauspielerin Madelyn Cline und die Sängerin Leony.
Die Gala nahm eine persönliche Note an, als Klums Tochter Leni eine Hommage an ihre Mutter hielt. Klum setzt sich seit Langem öffentlich für mehr Vielfalt in der Modebranche ein und fordert eine breitere Repräsentation auf den Laufstegen und in Kampagnen.
Während der Paris Fashion Week im Oktober 2022 lobte sie Marine Serre dafür, männliche Models in vielschichtigen, vielseitigen Outfits zu kleiden. Zudem hob sie Vivienne Westwoods Show hervor, in der Männer mit zurückweichendem Haaransatz zu sehen waren – eine Seltenheit in der Branche. Klum selbst lief bei der Westwood-Show mit und unterstrich so ihr Engagement für inklusive Besetzungen. Doch es geht ihr nicht nur um Haaransätze: Sie fordert auch mehr Models mit Kurven und ältere Gesichter auf dem Catwalk. Ihre Haltung spiegelt eine wachsende Nachfrage wider, dass Mode die Vielfalt der realen Welt abbilden soll.
Die Glamour-Preise würdigten Klums Einfluss als Model und als Fürsprecherin für Veränderung. Ihre Forderungen nach Inklusivität – von Haaransätzen bis zu Körpertypen – stellen weiterhin Branchenstandards infrage. Die Veranstaltung unterstrich ihre Rolle bei der Gestaltung einer repräsentativeren Modelandschaft.






