Grünes Licht für OGE-Wasserstoffpipeline zwischen Emsbüren und Dorsten
Ivan SchachtGrünes Licht für OGE-Wasserstoffpipeline zwischen Emsbüren und Dorsten
Ein neues Wasserstoff-Pipelinenetz, das von der Open Grid Europe GmbH (OGE) geplant wird, hat die endgültige Genehmigung vom Regierungsbezirk Münster erhalten. Die 9,4 Kilometer lange Trasse soll von Emsbüren nach Dorsten verlaufen und dabei durch die Gemeinde Reken entlang eines festgelegten Korridors führen.
OGE hatte den Planfeststellungsantrag für die Pipeline im Juni 2024 eingereicht. Die vorgeschlagene Route wurde eingehend geprüft, bevor die Behörden einen bevorzugten Korridor auswählten. Dieser kreuzt die Autobahn A31 sowie das Naturschutzgebiet Schwarzes Venn – Bereiche, in denen potenzielle Konflikte identifiziert worden waren.
Der Regierungsbezirk Münster hat nun den endgültigen Genehmigungsbescheid erteilt. Zwar wird die genaue Länge der Pipeline in den öffentlichen Unterlagen nicht detailliert angegeben, doch stellt das Projekt einen wichtigen Schritt für den Ausbau der regionalen Wasserstoffinfrastruktur dar.
Mit der erteilten behördlichen Genehmigung kann der Bau der Pipeline nun beginnen. Die Strecke wird durch Reken führen, was eine enge Abstimmung in der Nähe geschützter Naturgebiete und wichtiger Verkehrsverbindungen erfordert. Die Entscheidung ermöglicht es OGE, seine Pläne für das Wasserstoffnetz weiter voranzutreiben.






