Gil Ofarim bleibt trotz Antisemitismus-Lüge bei *Dschungelcamp* – warum die Wut der Zuschauer wächst
Angelo ReuterDschungel-Kandidatin verunglimpft Gil Ofarim: 'Totaler Mist' - Gil Ofarim bleibt trotz Antisemitismus-Lüge bei *Dschungelcamp* – warum die Wut der Zuschauer wächst
Gil Ofarims Auftritt bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Sänger war 2021 wegen falscher Antisemitismusvorwürfe gegen einen Hotelmitarbeiter rechtskräftig verurteilt worden. Nun fordern Kritiker seinen Rauswurf aus der Show, während in den sozialen Medien zunehmend zu einem Boykott aufgerufen wird.
Im Oktober 2021 hatte Ofarim behauptet, ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihm wegen seines Davidstern-Halsbandes die Einchecken verweigert. Der Vorfall sorgte weltweit für Schlagzeilen und führte zu Ermittlungen gegen den Angestellten. Später bewiesen jedoch Gerichtsunterlagen, darunter Videoaufnahmen, dass Ofarims Darstellung erfunden war.
2023 gestand er, die Geschichte erfunden zu haben, und entschuldigte sich öffentlich. Ein deutsches Gericht verurteilte ihn wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Der Fall wurde im November desselben Jahres offiziell abgeschlossen. Trotz der Kontroverse hält der Sender RTL an seiner Entscheidung fest, Ofarim in der Show zu behalten. Der Rundfunkveranstalter argumentiert, der Sänger habe für sein Handeln rechtliche Konsequenzen getragen. Dennoch übt Mitkandidatin Nicole Belstler-Boettcher offen Kritik an seiner Teilnahme – und entfacht damit erneut Debatten über sein früheres Verhalten.
Ofarim selbst betont, er wolle den Skandal hinter sich lassen. Die öffentliche Reaktion bleibt jedoch gespalten. Seine anhaltende Präsenz in der Show hält die Diskussion am Köcheln, während viele Zuschauer auf Konsequenzen bestehen.






