25 April 2026, 00:31

Gefahrgut-Panne auf A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Sicherheitsvorkehrungen gestoppt

Ein Lkw vor einem Gebude mit einem "Gefahr wegen offener Baustelle"-Schild, Trees und Gebude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefahrgut-Panne auf A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Sicherheitsvorkehrungen gestoppt

Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Vlotho in den frühen Morgenstunden

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In den frühen Stunden dieses Morgens ereignete sich ein Vorfall mit gefährlichen Gütern auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho. Die Polizei griff ein, nachdem Meldungen über einen Lkw eingingen, der Natriumfluorid transportierte und dabei gegen mehrere Sicherheitsvorschriften verstieß. Der 52-jährige Fahrer aus Belarus wurde aufgrund ernster Bedenken hinsichtlich des Zustands des Fahrzeugs und der Ladungssicherung von der Autobahn geleitet.

Gegen 3:40 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, nachdem Autofahrer einen Sattelzug ohne funktionierende Beleuchtung in Richtung Hannover gesichtet hatten. Statt intakter Rückleuchten hatte der Fahrer lediglich die Warnblinkanlage aktiviert. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der A2 ab.

Das Fahrzeug wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten, wo die Beamten feststellten, dass das vorgeschriebene Gefahrgut-Schild fehlte. Im Inneren hatte sich eines der Fässer mit Natriumfluorid aufgrund mangelnder Sicherung verschoben und war umgekippt. Die Behörden sperrten umgehend einen Bereich von 50 Metern ab und alarmierten die Feuerwehr.

Eine Überprüfung förderte mindestens vier Verstöße gegen die Transportbestimmungen für gefährliche Güter zutage. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Sowohl der Fahrer als auch ein einsatzbegleitender Polizist wurden von Feuerwehrkräften vorsorglich dekontaminiert.

Der Lastwagen bleibt vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen andauern. Dem Fahrer drohen Strafen wegen der Verstöße gegen die Vorschriften, darunter unzureichende Ladungssicherung und fehlende Sicherheitskennzeichnung. Die Einsatzkräfte bestätigten, dass es weder zu Austritten noch zu Kontaminationen gekommen sei. Dennoch wirft der Vorfall Fragen zur Einhaltung der Gefahrgut-Transportbestimmungen auf.

Quelle