Freizügige Plakate in Wuppertal sorgen für Eklat: Warum **Brüste** so polarisieren
Friedl RädelFreizügige Plakate in Wuppertal sorgen für Eklat: Warum **Brüste** so polarisieren
Brüste – Empörung über freizügige Plakate in Wuppertal
Ein Medienprojekt aus Wuppertal wirbt mit freigelegten Brüsten für den Film "Brüste – Perspektiven auf die weibliche Brust" – jetzt gibt es Streit.
- Oktober 2025, 16:01 Uhr
Eine Plakatkampagne in Wuppertal hat für Aufsehen gesorgt, nachdem darauf unverkleidete Brüste zu sehen waren, die für einen neuen Bildungsfilm warben. Die Motive gehören zur Reihe "Brüste – Perspektiven auf die weibliche Brust" des Wuppertaler Medienprojekts und sollten Diskussionen über Körperlichkeit und Geschlechterrollen an Schulen anregen. Doch viele der Plakate wurden inzwischen von Passanten abgerissen oder beschmiert.
Das Wuppertaler Medienprojekt hatte die Plakate entworfen, um für einen medienpädagogischen Film zu werben, der sich an Schulen richtet. Die Kampagne wollte Brüste auf natürliche Weise abbilden – ohne Köpfe oder Sexualisierung –, um alle Frauen zu repräsentieren. Regisseur Andreas von Hören zeigte sich überrascht über die heftigen Reaktionen, die die Bilder auslösten.
Eigentlich sollten die Plakate offene Gespräche über den Körper im schulischen Kontext fördern. Stattdessen lösten sie öffentliche Empörung und eine Welle von Beschädigungen aus. Das Projektteam sieht sich nun mit Vandalismus und anonymer Kritik konfrontiert, rechtliche Schritte gegen die Kampagne gab es bisher jedoch nicht.






