28 January 2026, 05:02

Frauenstreik in Mönchengladbach fordert Gleichberechtigung und faire Löhne

Eine alte Postkarte mit einer Briefmarke, adressiert an Anna Roenitz in Berlin, Deutschland.

Frauenstreik in Mönchengladbach fordert Gleichberechtigung und faire Löhne

Frauenstreik in Mönchengladbach am 9. März – Kampf gegen strukturelle Ungleichheit

Am 9. März findet in Mönchengladbach ein Frauenstreik statt, organisiert von der Orga Zelle Mönchengladbach und dem Töchterkollektiv. Die Aktion richtet sich gegen tief verwurzelte Ungerechtigkeiten in der Care-Arbeit, bei der Bezahlung und in der sozialen Absicherung. Frauen, queere Menschen und Verbündete sind aufgerufen, sich solidarisch zu beteiligen und strukturellen Wandel einzufordern.

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Im Mittelpunkt des Streiks stehen langjährige Missstände, die Pflegekräfte, Alleinerziehende und Gewaltbetroffene besonders hart treffen. Soziale und gesundheitliche Berufe in Mönchengladbach leiden seit Jahren unter chronischer Unterfinanzierung. Trotz ihrer systemrelevanten Arbeit erhalten Beschäftigte in diesen Bereichen oft nur niedrige Löhne.

Frauen in der Stadt tragen die Hauptlast sowohl der bezahlten als auch der unbezahlten Arbeit – doch ihre Leistungen werden gesellschaftlich kaum gewürdigt. Alleinerziehende stehen unter zunehmendem finanziellen und emotionalen Druck, während Unterstützungsangebote für Gewaltbetroffene längst an ihre Grenzen stoßen. Der zentrale Demonstrationsort ist der Sonnenhausplatz, wo die Teilnehmenden ihre Forderungen lautstark vorbringen werden.

Die Organisator:innen verstehen den Streik als direkte Herausforderung an strukturelle Ungerechtigkeiten. Sie suchen aktiv Mitstreiter:innen, die die Aktion mitgestalten und ihre Reichweite vergrößern. Die Orga Zelle Mönchengladbach lädt alle Betroffenen ein, sich zu beteiligen – sei es durch Teilnahme, Redebeiträge oder Mithilfe bei der Planung. Ziel ist es, Frustration in kollektives Handeln umzuwandeln und konkrete Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und sozialer Absicherung durchzusetzen.

Am 9. März werden sich all jene versammeln, die faire Löhne, bessere Ressourcen und Anerkennung für Care-Arbeit fordern. Die Initiator:innen hoffen, dass der Streik lokale und regionale Verantwortliche zum Handeln zwingt – denn überfällige Veränderungen dürfen nicht länger aufgeschoben werden.