FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk auf ehemaligem Ackerland
Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) plant größtes Solarprojekt in Nordrhein-Westfalen
Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) entsteht bis 2028 das größte Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens. Das Vorhaben verwandelt brachliegendes Gelände in ein Zentrum für erneuerbare Energien und soll den Flughafen sowie ansässige Unternehmen mit Strom versorgen.
Die Photovoltaikanlage wird sich über 70 Hektar ehemaliges Ackerland erstrecken, das ursprünglich für eine Startbahnverlängerung vorgesehen war, die später verworfen wurde. Statt den Ausbau der Infrastruktur voranzutreiben, nutzt der Flughafen die Fläche nun für die saubere Energiegewinnung.
Sobald die Anlage voll in Betrieb ist, wird sie nicht nur den Flughafen, sondern auch einen angrenzenden Gewerbepark mit Strom beliefern. Langfristig könnte das Solarkraftwerk laut Angaben von Verantwortlichen sogar die Energieversorgung für Elektroflugzeuge unterstützen – vorausgesetzt, die Luftfahrttechnik entwickelt sich entsprechend weiter.
Das Projekt stößt auf breite Zustimmung, darunter von Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer. Auch Josef Tumbrink, ehemaliger Vorsitzender des Naturschutzbundes NABU, lobte die Aufgabe der Startbahnpläne als "Sieg für den Klimaschutz und die heimischen Ökosysteme".
Die Inbetriebnahme des Solarkraftwerks ist für 2028 geplant. Durch die Umwandlung ungenutzten Landes in eine regenerative Energiequelle verringert das Vorhaben die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für den Flughafen und die umliegende Region. Die Maßnahme fügt sich in die übergeordneten Bestrebungen ein, Emissionen zu senken und nachhaltige Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen zu fördern.






