EU-Mercosur-Abkommen eröffnet Bergischen Unternehmen neue Exportchancen nach Südamerika
Angelo ReuterEU-Mercosur-Abkommen eröffnet Bergischen Unternehmen neue Exportchancen nach Südamerika
Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur. Die Vereinbarung schafft die größte Freihandelszone der Welt und umfasst über 700 Millionen Menschen – damit eröffnen sich für europäische Unternehmen neue Chancen.
Das Abkommen sieht die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter vor, darunter Autos, Autoteile und Maschinen. Davon könnten insbesondere Maschinenbauer und Zulieferer der Automobilindustrie in der Bergischen Region profitieren, auch wenn keine konkreten lokalen Unternehmen als Hauptnutznießer genannt wurden.
Allein im Jahr 2024 exportierten Firmen aus Nordrhein-Westfalen Waren im Wert von 2,4 Milliarden Euro in die Mercosur-Staaten. Durch das Abkommen erhalten europäische Unternehmen nun besseren Zugang zu einem Markt mit rund 260 Millionen Verbrauchern. Curt Mertens, Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Außenwirtschaft, betonte, dass die Vereinbarung den regelbasierten Welthandel und offene Märkte stärkt. Auch Daria Stottrop, Leiterin der Abteilung Internationales Geschäft der Kammer, hob die positiven Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft hervor.
Die schrittweise Abschaffung der Zölle wird die Kosten für Exporteure in der Region senken. Zwar wurden keine Bergischen Unternehmen als besondere Profiteure hervorgehoben, doch das Abkommen wird die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Südamerika festigen. Es markiert einen wichtigen Schritt, um deutschen und europäischen Firmen den Marktzugang zu erleichtern.






