Essen plant neue Regeln für ein schöneres Stadtbild – jetzt sind Bürger gefragt
Angelo ReuterEssen plant neue Regeln für ein schöneres Stadtbild – jetzt sind Bürger gefragt
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungsverordnung, um das Erscheinungsbild der Innenstadt zu verbessern. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbung und Straßenmöblierung. Nun sind Anwohner und Gewerbetreibende aufgerufen, ihre Meinung zum aktuellen Charakter der Stadt zu äußern.
Die Verordnung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die das Stadtzentrum attraktiver und lebenswerter gestalten soll. Die rechtliche Grundlage bildet Paragraf 89 der Bauordnung von Nordrhein-Westfalen.
Ein exklusiver Workshop für eingeladene Gastronomen, Händler und Immobilienbesitzer findet am 26. März statt. Anschließend folgt eine Online-Umfrage, die vom 27. März bis 24. April allen Interessierten offensteht. Die Stadt möchte wissen, wie das aktuelle Stadtbild auf Besucher und Einheimische wirkt.
Die gesammelten Rückmeldungen fließen direkt in die finale Fassung der Verordnung ein. Die Behörden streben an, die neuen Vorschriften bis Ende des Jahres zu verabschieden. Die Meinungen der Bürger werden die Gestaltungsrichtlinien für Essens Innenstadt maßgeblich prägen. Sobald die Verordnung in Kraft tritt, legt sie klare Standards für Schaufenster, Beschilderungen und Straßenausstattung fest. Die Stadt erwartet, dass diese Maßnahmen die Attraktivität des Viertels für Anwohner und Gäste gleichermaßen steigern.






