Ellen DeGeneres kehrt mit Disney-Projekt und Netflix-Special zurück – doch ihr Image bleibt umstritten
Angelo ReuterEllen DeGeneres kehrt mit Disney-Projekt und Netflix-Special zurück – doch ihr Image bleibt umstritten
Ellen DeGeneres kehrt mit einem neuen Netflix-Special und einem anstehenden Disney-Projekt in die Öffentlichkeit zurück. Ihre Karriere hat jedoch seit den Vorwürfen wegen Fehlverhaltens am Arbeitsplatz im Jahr 2020 deutliche Wendungen genommen. Die einst allgegenwärtige Komikerin balanciert heute zwischen persönlichen Veränderungen und beruflichen Comebacks.
Ihr Durchbruch gelang DeGeneres als Stimme der Figur Dory in Pixars Findet Nemo (2003). Die Rolle übernahm sie erneut in Findet Dory (2016), der mit über 1,029 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis weltweit zu einem der erfolgreichsten Animationsfilme wurde. Nun wird sie die Figur in einem neuen Disney-Kurzfilm wieder sprechen.
2020 leitete WarnerMedia eine Untersuchung ihrer Talkshow ein, nachdem mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie beschuldigt hatten, ein toxisches Arbeitsumfeld gefördert zu haben. Die Ermittlungen führten zur Entlassung von drei Executive Producern. DeGeneres entschuldigte sich später bei ihren Angestellten und Fans, doch die Kontroverse veranlasste sie, The Ellen DeGeneres Show 2022 zu beenden.
Ihr Netflix-Special Ellen DeGeneres: For Your Approval aus dem Jahr 2024 erhielt gemischte bis negative Kritiken. Beobachter stellten einen Tonwechsel im Vergleich zu ihren früheren Arbeiten fest. Auch ihr Privatleben hat sich gewandelt: Nach dem Wahlsieg Donald Trumps 2024 zogen sie und ihre Ehefrau Portia de Rossi ins Vereinigte Königreich. Das Paar pendelt nun zwischen England und Montecito in Kalifornien. Berichten zufolge erwägen sie eine erneute Trauung in Großbritannien.
DeGeneres steuert weiterhin durch berufliche und private Übergangsphasen. Ihre Rückkehr zur Dory-Reihe bei Disney bedeutet eine vertraute Rolle, während ihr Umzug ins Ausland tiefgreifendere Lebensveränderungen widerspiegelt. Die Resonanz auf ihre jüngsten Projekte zeigt, dass ihr öffentliches Image weiterhin Diskussionen auslöst.






