Düsseldorf verschärft Lkw-Kontrollen auf der maroden Theodor-Heuss-Brücke
Ivan SchachtDüsseldorf verschärft Lkw-Kontrollen auf der maroden Theodor-Heuss-Brücke
Fortuna Düsseldorf geht hart gegen Lkw-Fahrer vor, die das Befahrungsverbot der Theodor-Heuss-Brücke in Stuttgart ignorieren
Seit Februar 2026 gilt für Lastwagen ein Durchfahrtsverbot auf der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf – doch fast ein Lkw pro Minute missachtet die Regelung. Die Stadt verschärft nun die Kontrollen, um die Einhaltung durchzusetzen.
Die Brücke wurde für Lkw gesperrt, nachdem Inspektoren über 500 Risse in der Konstruktion festgestellt hatten. Das Verbot soll weitere Schäden verhindern, während die Stadt einen kompletten Neubau plant, der voraussichtlich Mitte der 2030er-Jahre fertiggestellt wird. Die Bauarbeiten für die neue Brücke werden etwa zwei bis drei Jahre dauern. Bis dahin bleiben den Fahrern nur zwei Ausweichrouten: die Flughafenbrücke und die Fleher Brücke.
Um das Verbot durchzusetzen, hat Düsseldorf mobile Blitzer mit Lasertechnik im Einsatz. Diese Kontrollanhänger erkennen Lkw verschiedener Größen und unterscheiden sie von Pkw. Wer mit einem zu schweren Fahrzeug erwischt wird, muss 75 Euro Strafe zahlen und erhält einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.
Nun plant die Stadt die Installation einer stationären Silhouetten-Blitzeranlage, um die Einhaltung des Verbots weiter zu stärken. Das System soll durchgehend betrieben werden und eine rund um die Uhr Überwachung der Brücke gewährleisten.
Das Lkw-Verbot bleibt bis zur Fertigstellung der neuen Brücke bestehen. Mit den verschärften Kontrollen hoffen die Behörden, illegale Überfahrten zu reduzieren und die marode Struktur zu schützen. Lkw-Fahrer müssen nun die ausgewiesenen Alternativrouten nutzen – oder riskieren Strafen.






