Duisburgs Polizei schlägt bei Verkehrskontrollen mit 216 Verstößen zu
Angelo ReuterDuisburgs Polizei schlägt bei Verkehrskontrollen mit 216 Verstößen zu
Duisburger Polizei führt großangelegte Verkehrskontrollen durch
Vom 18. bis 21. Januar 2024 hat die Duisburger Polizei eine großangelegte Verkehrskontrollaktion durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der landesweiten Verkehrssicherheitskampagne #LIFE. Im Fokus standen rücksichtsloses Fahren, Rasen sowie abgelenkte Autofahrer in der gesamten Stadt.
Den Auftakt bildete die Bekämpfung des illegalen Autohandels. Bereits im Januar 2023 hatten die Beamten gestohlene Fahrzeuge und gefälschte Dokumente aufgedeckt, die mit einer kriminellen Gruppe – vor allem aus Osteuropa – in Verbindung standen. Die diesjährige Aktion knüpfte an diese Ermittlungsergebnisse an.
Innerhalb der vier Tage stellten die Beamten 216 Verkehrsverstöße fest und sprachen 121 Verwarnungen aus. Insgesamt 169 Autofahrer wurden wegen der Nutzung ihres Handys am Steuer belangt. Ein Fahrer wurde dabei erwischt, wie er auf der Wanheimer Straße sein Telefon bediente, um Musik abzuspielen. Ein anderer wurde auf der A59 verfolgt, nachdem er beim Fahren die App TikTok genutzt hatte. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen standen im Visier: Ein Audi A7 wurde auf der Krefelder Straße mit 94 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Hier gab es 18 Bußgeldbescheide und 46 Verwarnungen. Ein Fahrer eines VW T-Roc in der Nähe des Opernplatzes fiel durch einen positiven Cannabis-Test auf und musste eine Blutprobe abgeben. Ein besonders spektakulärer Vorfall betraf einen Mercedes-AMG G63: Der Luxus-Geländewagen wurde beschlagnahmt, nachdem der Fahrer sich geweigert hatte, das Fahrzeug herauszugeben – es stand im Zusammenhang mit einem früheren illegalen Straßenrennen.
Die Aktion führte zu einer Strafanzeige, Hunderten von Bußgeldern und Verwarnungen. Die Polizei betonte die Gefahren von Ablenkung und rücksichtslosem Fahren. Die Kontrollen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit in Duisburg zu verbessern.






