Dortmunds Champions-League-Krise: 0:2 gegen Tottenham und harte Kritik von Weidenfeller
Friedl RädelDortmunds Champions-League-Krise: 0:2 gegen Tottenham und harte Kritik von Weidenfeller
Borussia Dortmunds Champions-League-Träume erleiden schweren Dämpfer nach 0:2 gegen Tottenham Hotspur
Die Niederlage wirft den BVB in der Gruppenphase aus den Top acht und wirft ernste Fragen zur Leistung und Mentalität des Teams auf. Vereinslegende Roman Weidenfeller hat die mangelnde Kampfbereitschaft und Entschlossenheit der Mannschaft offen kritisiert.
Die Pleite gegen Tottenham bedeutet praktisch das Aus für die direkte Qualifikation ins Achtelfinale. Nun steht für Dortmund das schwierige letzte Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand an, in dem sie ein starkes Ergebnis brauchen, um sich entweder direkt oder über die Play-offs für die K.-o.-Phase zu qualifizieren.
Weidenfeller, langjähriger Torhüter des Clubs, ließ in seiner Bewertung keine Zweifel: Er bemängelte die Körpersprache, den Kampfgeist und das Engagement der Spieler und stellte infrage, ob sie überhaupt den Willen zum Sieg hätten. Zudem deutete er an, dass die tatsächliche Qualität der Mannschaft hinter ihrem theoretischen Potenzial zurückbleibt. Mit dem frühen Aus im DFB-Pokal und einem deutlichen Rückstand auf den FC Bayern München in der Bundesliga ist die Champions League die letzte realistische Chance auf einen Titel in dieser Saison. Sportdirektor Sebastian Kehl fordert nun eine deutliche Steigerung im Spiel gegen Inter Mailand und besteht darauf, dass die Mannschaft den Ansprüchen des Vereins gerecht werden muss.
Das letzte Champions-League-Spiel wird über Dortmunds europäisches Schicksal entscheiden. Ein Scheitern würde eine weitere enttäuschende Saison bedeuten – ohne Titel und mit frühem Ausscheiden in den nationalen Wettbewerben. Der Druck auf die Spieler, auf die Kritik zu reagieren und eine starke Leistung abzurufen, ist nun enorm.






