Dortmunds 2:1 gegen Leverkusen: Kovačs Stabilität überzeugt die Kritiker
Angelo ReuterDortmunds 2:1 gegen Leverkusen: Kovačs Stabilität überzeugt die Kritiker
Borussia Dortmund sichert sich 2:1-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen
In einem jüngsten Bundesliga-Duell setzte sich Borussia Dortmund mit 2:1 gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Der Erfolg unterstreicht die starke Form der Mannschaft unter Trainer Niko Kovač, der seit seinem Amtsantritt sowohl Lob als auch Kritik auf sich zieht.
Der ehemalige Liverpool-Mittelfeldspieler Didi Hamann äußerte sich voll des Lobes über Kovačs Führung und bezeichnete sie als entscheidenden Faktor für Dortmunds jüngste Erfolge.
Erst seit acht oder neun Monaten im Amt, ist Kovačs Einfluss bereits deutlich spürbar: Das Team verlor unter seiner Leitung nur eine Handvoll Spiele und zeigt in Bundesliga und Champions League eine konstante Leistung. Hamann hob die natürliche Autorität und Gelassenheit des Kroaten hervor, die perfekt zum Verein passen würden.
Kritiker werfen Dortmund vor, unter Kovač an Kreativität und Flexibilität zu verlieren. Hamann wies diese Vorwürfe zurück und betonte stattdessen die Stabilität und taktische Disziplin der Mannschaft. Kovač verstehe es, auf die Bedürfnisse jedes Spielers einzugehen, und schaffe so ein geschlossenes, verlässliches Team.
Trotz der positiven Bilanz bleiben Bedenken: Die Offensive kämpft mit mangelnder Tiefe. Einzig der Leihspieler Aaron Anselmino – von Chelsea ausgeliehen – konnte bisher überzeugen. Andere hochkarätige Neuzugänge wie Jobe Bellingham haben noch nicht den erhofften Durchbruch geschafft.
Der 2:1-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen dürfte Carsten Cramer, seit November 2025 Vorstandsvorsitzender der Dortmunder, zufriedenstellen. Sein Vorgänger Hans-Joachim Watzke hinterließ große Fußstapfen, doch die jüngsten Leistungen deuten darauf hin, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist.
Der Sieg festigt Kovačs wachsenden Ruf als zuverlässiger und effektiver Trainer. Mit starken Auftritten in nationalen und internationalen Wettbewerben ist die Mannschaft gut für die kommenden Herausforderungen gerüstet. Dennoch wird man sich im Laufe der Saison mit Fragen zur Offensivkraft und der Integration neuer Spieler auseinandersetzen müssen.






