Doppelsieg für Henk Grewe beim Duke-of-Ratibor-Rennen in Krefeld
Die deutsche Rennsaison 2025 ging mit einem letzten Gruppenrennen auf der Galopprennbahn im Krefelder Stadtwald zu Ende. Beim Duke-of-Ratibor-Rennen, einem mit 55.000 Euro dotierten Wettbewerb für Zweijährige, dominierte Henk Grewe das Podest. Gleichzeitig markierten ein Trainer, der sich in den Ruhestand verabschiedet, und ein aufstrebender Stern das Ende einer Ära.
Das Duke-of-Ratibor-Rennen begann mit einem Rückschlag: Der Favorit Abachi musste wegen eines Hustens zurückgenommen werden, sodass nur noch fünf Pferde im Feld blieben. Das Rennen selbst entwickelte sich zu einer Demonstration der Stärke von Trainer Henk Grewe, der die ersten beiden Plätze belegte. Sein Hengst Lommi, geritten von Thore Hammer-Hansen, stürmte mit zweieinhalb Längen Vorsprung zum Sieg. Der Erfolg brachte Besitzer Eckhard Sauren ein Preisgeld von 32.000 Euro ein.
Lommi, gezüchtet von Randolph Peters, war von Sauren für 78.000 Euro beim Jahrlingsverkauf 2024 in Deauville erworben worden. Der Sieg des Hengstes festigte Grewes starke Bilanz in diesem Rennen – nach früheren Siegern wie Power Moon (2023) und Platzierungen mit Seehess (2024). Den zweiten Platz sicherte sich True Lion, ebenfalls aus Grewes Stall.
In einem anderen Rennen ging der Mario-Hofer-Trainerpreis an das in den Niederlanden trainierte Pferd Pivotal Affair, das von der belgischen Jockeyin Anna van den Troost geritten wurde. Das Rennen ehrte Mario Hofer, einen langjährigen Krefelder Trainer, der nach 2.263 Siegen und zwei deutschen Trainertiteln in den Ruhestand geht.
Das letzte Saisonrennen, der "Auftakt zur Saison 2026", gewann Dortmunder. Thore Hammer-Hansen, frisch vom Sieg im Duke-of-Ratibor-Rennen, führte das Pferd sicher über die Ziellinie.
Das Duke-of-Ratibor-Rennen bildete den Abschluss des deutschen Gruppenrennkalenders 2025. Henk Grewes Doppelerfolg prägte den Tag, während Mario Hofers Abschied das Ende einer glanzvollen Karriere markierte. Die Ergebnisse ebneten den Weg für die Saison 2026 – mit Trainern und Jockeys, die bereits die künftigen Wettbewerbe im Blick haben.






