Dokumentarfilm über Hanau-Opfer kommt nach Duisburg – kostenlose Vorführung im März
Angelo ReuterDokumentarfilm über Hanau-Opfer kommt nach Duisburg – kostenlose Vorführung im März
Berührender Dokumentarfilm über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau kommt im März nach Duisburg
Im nächsten Monat wird im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Duisburg der bewegende Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" des Regisseurs Marcin Wierzchowski gezeigt. Der Film begleitet die Angehörigen der Opfer, die um ihre Verstorbenen trauern, nach Gerechtigkeit streben und sich gegen Rassismus engagieren. Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich.
Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) statt. Die Türen öffnen um 17:15 Uhr. Eine Anmeldung bis zum 22. März über den bereitgestellten Link ist erforderlich. Das Filmforum veranstaltet die Screening-Reihe im Rahmen seines Programms gegen Diskriminierung.
Wierzchowskis Werk dokumentiert vier Jahre im Leben der Hinterbliebenen des Hanauer Anschlags vom 19. Februar 2020, bei dem neun Menschen ermordet wurden. Ein zehntes Opfer, Ibrahim Akkuş, erlag im Januar 2026 seinen Verletzungen. Die Geschichten der Betroffenen zeigen den anhaltenden Kampf um Anerkennung und gesellschaftlichen Wandel.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Die Organisator:innen wollen damit Dialog, Empathie und gemeinsames Handeln gegen Extremismus fördern.
Der Dokumentarfilm lädt dazu ein, über die langfristigen Folgen rassistischer Gewalt nachzudenken. Indem er die Erfahrungen der Überlebenden und Angehörigen teilt, leistet der Film einen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Hass. Die Anmeldung ist bis zum 22. März möglich, der Eintritt ist frei.






