02 April 2026, 00:14

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal

Ein Denkmal mit der Aufschrift "Rassistenhymne", vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem klaren Himmel.

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau

Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die neun Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau statt. Die Feierlichkeit wird am Mahnmal "10+1 Bäume" abgehalten, einer Stätte, die an die Opfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland erinnert. Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens sowie des entschlossenen Einsatzes gegen Hass und Ausgrenzung.

Die Veranstaltung ist von 15:00 bis 16:00 Uhr auf der Grünfläche am Rabenkamp geplant. Geplant sind ein interreligiöses Gebet unter Leitung von Religionsvertretern, Turhan Tuncel sowie Vertretern der Dinslakener Stadtverwaltung. Zudem werden Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule an der Gedenkfeier teilnehmen.

Das Mahnmal "10+1 Bäume" ehrt die zehn Opfer der rechtsterroristischen NSU-Gruppe sowie alle Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland. Während einzelne Städte wie Leipzig ähnliche Gedenkveranstaltungen abhalten, gibt es bundesweit keine Statistik darüber, wie viele Kommunen regelmäßig solcher Anschläge gedenken.

Bürgermeister Panke rief alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf und unterstrich, wie wichtig es sei, gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung einzustehen. Die Veranstaltung soll das Bekenntnis der Stadt zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander stärken.

Die Gedenkfeier dient als öffentliches Zeichen der Erinnerung an die Opfer rechtsextremer Gewalt. Gleichzeitig bekräftigt Dinslaken damit seinen Standpunkt gegen Ausgrenzung und Hass. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Bekämpfung von Rassismus anregt.

AKTUALISIERUNG

Hanau commemorations expanded to include Ibrahim Akkuş, who died in 2026 from attack injuries

New details have emerged about the lasting impact of the 2020 Hanau attack. Ibrahim Akkuş, who survived the shooting with severe injuries, passed away on 10 January 2026 from complications. His death has prompted Hanau's 2026 commemorations to explicitly name him as the tenth victim. This update reshapes regional remembrance efforts, with memorials now acknowledging both the original nine fatalities and Akkuş's legacy. Local authorities confirmed his inclusion in ceremonies, reflecting the ongoing toll of the attack.